Soziale Mobilität durch Bildung

09.11.2015

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Arbeitshypothesen DGUV

Die "Soziale Mobilität" einer Gesellschaft findet ihren Ausdruck in den Auf- oder Abstiegen zwischen den Generationen. Bildung wird dabei als wichtigster Einzelfaktor für soziale Aufstiege gesehen. Chancengleichheit, Bildungsgerechtigkeit und Durchlässigkeit von Bildungssystemen sind weitere Indikatoren einer sozial mobilen Gesellschaft.

25 Studierende des aktuellen 5. Semesters der HGU Bad Hersfeld widmen sich in ihrem Forschungsprojekt der Frage nach der "Sozialen Mobilität" innerhalb ihres Studienjahrganges – und erforschen sich quasi selbst.

Die Studierenden stammen aus allen Teilen Deutschlands, sind weiblichen oder männlichen Geschlechts, verfügen über eine vorangegangene Berufsausbildung oder studieren direkt nach dem Abitur und weisen unterschiedliche familiäre Hintergründe auf. Die Heterogenität eines Studienjahrganges könnte kaum vielfältiger sein als an der Hochschule der Gesetzlichen Unfallversicherung!

Die Studierenden befassen sich in dem Forschungsprojekt "Soziale Mobilität" mit folgenden Fragen:

  1. Besteht in den neuen Bundesländern eine höhere "Soziale Mobilität" als in den alten Bundesländern?
  2. Weisen die Studierenden weiblichen Geschlechts eine höhere "Soziale Mobilität" auf als die männlichen Geschlechts?
  3. Ist die "Soziale Mobilität" mit vorangegangener Berufsausbildung höher?

Caroline Lüder und Michael Baron von der HGU als Betreuerin und Betreuer des Forschungsprojektes erwarten zum Ende des Jahres interessante und aufschlussreiche Forschungsergebnisse der teilnehmenden Studierenden.

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