German Paralympic Media Award

Kategorie Print

Bei der Ausschreibung für den German Paralympic Media Award 2017 gab es einen neuen Einreichungsrekord! Aufgrund der Paralympics in Rio de Janeiro 2016 wurden diesmal so viele Beiträge eingereicht wie noch nie. Die Mitglieder der Jury hatten es daher umso schwerer, aus den zahlreichen Einsendungen die Preisträgerinnen und Preisträger zu küren. Entscheidend ist eine gut recherchierte, kompetente sowie allgemein verständliche Darstellung. Bei der Jurysitzung wurde der zeitliche Rahmen weit überzogen, es wurde viel diskutiert und beraten - bis sich dann am Ende alle einig waren. Hier sind die Preisträgerinnen und Preisträger des German Paralympic Media Awards 2017!

Die Nominierten:

Preisträger in der Kategorie Print:

Dieses Jahr gibt es in der Kategorie Print eine Besonderheit: Die Jury konnte sich auch nach langer Beratung nicht auf einen Preisträger einigen. Daher werden diesmal gleich zwei Beiträge ausgezeichnet.

David Hock, Rollt. - Das Magazin für Rollstuhlbasketball und eine inklusive Gesellschaft, "200 Meter Perfektion"

  • David Hock liefert absoluten Spitzenjournalismus, wenn er die Geschichte von Edina Müller und ihrem Wechsel vom Rollstuhlbasketball zum Para-Kanu beschreibt.
  • Wie die Sportlerin im Kanu gleitet Hock durch die Geschichte und nimmt uns mit zu den Auf und Abs der Athletin. Wir erleben durch seine Darstellung noch einmal ihren Gewinn von Gold im Rollstuhlbasketball, ehe wir von ihrem zwischenzeitlichen Rückzug aus dem Leistungssport erfahren.
  • Doch dann nimmt David Hock uns mit auf den Weg zu den Paralympics in der für Edina Müller völlig neuen Sportart Para-Kanu.
  • Einfach klasse fand die Jury diese Leistung nicht zuletzt wegen David Hocks jugendlichem Alter, er ist erst 19. Sein großes Talent möchte die Jury dieses Jahr mit dem German Paralympic Media Award würdigen.

Niclas Müller und Team, Allianz Deutschland AG, "1890 Sonderheft Paralympics"

  • Niclas Müller und sein Team haben eine beeindruckende Publikation erstellt: Der Aussage auf dem Front-Cover "Echter, ehrlicher Sport. Ein Heft zu den Paralympischen Spielen" wurden sie voll und ganz gerecht.
  • Viele top-recherchierte Hintergrundinformationen, Reportagen, Biografien, Interviews und nicht zuletzt die Tatsache, dass das Heft über 400.000-mal verteilt wurde, haben die Jury überzeugt.
  • Und dabei ist bei diesem Projekt alles auf Inklusion ausgerichtet: "Menschen mit Behinderung in alle Bereiche des Lebens einzubeziehen, ist eine der großen Zukunftsaufgaben unserer Gesellschaft" heißt es im Heft.

Außerdem wurde nominiert: