German Paralympic Media Award

Kategorie Hörfunk

Die Nominierten:

Preisträgerin in der Kategorie Hörfunk

Daniela Müllenborn, Deutschlandfunk, „Inklusion im Sport – Es gibt zu wenig davon“

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  • Wenn der German Paralympic Media Award für eine gelungene Berichterstattung über Spitzensportler vergeben wird, dann ist das Anliegen der Jury, die Positionierung von guten und positiven Vorbildern zu stärken, um den mehr als zehn Millionen Menschen in diesem Land mit einer eingetragenen Behinderung Mut zu machen.
  • Doch wie uns Daniela Müllenborn zeigt, ist es mit Mut allein auf Seiten der Betroffenen noch lange nicht getan, und das ist das Erkenntnisreiche an diesem Beitrag, dass es Mut von allen benötigt, um Inklusion im Breitensport Wirklichkeit werden zu lassen.
  • Diese klare Botschaft hat uns bei diesem Beitrag so sehr fasziniert, dass wir sie unterstützen mussten – die Botschaft, dass es eigentlich gar nicht so schwierig ist, ein Fitnessstudio bzw. die angebotenen Kurse so zu gestalten, dass sich Menschen mit Behinderung darin zurechtfinden.
  • Ein Zitat aus dem Beitrag und daraus den Sportprofessor Dr. Thomas Abel: „Wir sollten jetzt nicht warten, bis wir alle Übungsleiterinnen und Übungsleiter ausgebildet haben, so dass sie die Experten sind, um das zu machen. Sondern wir müssen manchmal auch einfach Mut haben zu sagen, ich probiere mal was aus, ohne jetzt gefährdend zu sein.“
  • Dieses „ich probiere mal was aus“ möchte Daniela Müllenborn aber auch an die gut 8.000 Fitnessstudios in Deutschland weitergeben. Mut zu haben und inklusive Angebote zu erarbeiten – es warten immerhin zehn Millionen potentielle Neukunden.
  • Der German Paralympic Media Award 2016 in der Kategorie Hörfunk ist also auch ein Preis für mehr Mut. Und ermutigen möchten wir an dieser Stelle alle Journalisten, es Daniela Müllenborn gleichzutun und wie sie über dieses wichtige Thema zu berichten. Denn wie die Autorin in ihrem Titel richtig schreibt: Es gibt zu wenig davon.

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