Themenfeld Kampfmittelräumung

Sensibilisiert durch die in den letzten Jahren durch Kampfmittel verursachten Unfälle bei Räum-, aber auch insbesondere bei Bauarbeiten, wurde im Fachbereich Bauwesen das Themenfeld "Kampfmittelräumung" ins Leben gerufen. Unfälle mit Kampfmitteln sind zwar selten, aber wenn etwas passiert, dann meistens mit "finalem" Ausgang. Dabei sind es nicht nur die "Bomben" und entsprechenden Blindgänger des 1. und 2. Weltkrieges von denen in den Abwurfgebieten der Luftangriffe Gefahren ausgehen, sondern sie lauern z. B. auch im Untergrund von Gebieten, wo Kampfhandlungen ausgetragen wurden. Dies können beispielsweise Bereiche von Flugabwehrgeschützen sein oder auch Rückzugsgebiete, in welchen Waffen und Munition "entsorgt" wurden. Der Großteil dieser Flächen befinden sich zwar in der Nord- und Ostsee, aber häufig sind auch Flüssen, Seen und Tümpel mit alten Munitionsresten verseucht.

Neben der Prävention bei den Arbeiten der Kampfmittelräumung wird es auch Aufgabe sein, Handlungsanleitungen für Planer und Bauherrn zu erarbeiten, wie bei Bauarbeiten auf entsprechenden Verdachtsflächen zu verfahren ist.

Regelwerk