Informationen für interessierte Dienstleister

Start: Zulassung zum Betreuungsnetzwerk beantragen

  • Am 24. Oktober 2018 hat die DGUV das Zulassungsverfahren (als sogenanntes Open-House-Modell) für Dienstleister zu dem Pilotprojekt europaweit bekannt gemacht. Interessierte betriebsärztliche und sicherheitstechnische Dienstleister nach DGUV Vorschrift 2 in Verbindung mit dem Arbeitssicherheitsgesetz können über das Deutsche Vergabeportal die Zulassung zum Pilotprojekt beantragen.
  • Inzwischen hat eine ausreichende Zahl an zugelassenen Dienstleistern die geforderten Mindestkapazitäten für das Pilotprojekt bereitgestellt, so dass mit dem Abschluss von Einzelabrufverträgen begonnen werden kann.
  • Zulassungsanträge sind grundsätzlich jederzeit möglich, spätestens bis zum
    15. November 2019.
  • Das Projekt läuft bis zum 31. Dezember 2019 mit einer Option auf Verlängerung um bis zu sechs Monate.

Vorteile für Dienstleister: Sie können…

  • Sicherheit und Gesundheit bei Kleinbetrieben voranbringen
    Geeignete Dienstleister können neue Kunden aus dieser Zielgruppe gewinnen und beraten, die laut Zahlen der Gemeinsamen Deutschen Arbeitsschutzstrategie (GDA) bislang besonders schlecht betreut ist.
  • Ihr fachspezifisches Wissen einbringen
    Neben Betriebsärztinnen und Betriebsärzten sowie Fachkräften für Arbeitssicherheit können auch Anbieter mit spezieller anlassbezogener Fachkunde zu spezifischen Fachthemen teilnehmen.
  • Ihre Leistungen effektiv erbringen
    Durch festgelegte Kriterien sollen die Anfahrtswege für Dienstleister verkürzt, Ressourcen geschont und der persönliche Kontakt zu den betreuten Betrieben gefördert werden. Denn gemäß DGUV Vorschrift 2 sind die Leistungen grundsätzlich im Betrieb zu erbringen. (Davon ausgenommen ist die Berichtstätigkeit.) Eine Delegation ist in dafür geeigneten Fällen möglich.
  • Faire Vergütung erhalten
    Die Vergütung – für approbationsgebundene persönlich zu erbringende betriebsärztliche Leistungen sowie für sonstige Beratungsleistungen – ist in einem Rahmenvertrag festgelegt, sodass sich Konkurrenten keine ungerechtfertigten Vorteile verschaffen können.
  • Zahlungssicherheit gewinnen
    Die beteiligten Berufsgenossenschaften wickeln die Rechnungen ab. Zugelassene Dienstleister arbeiten also mit zahlungssicheren Partnern zusammen.