Pakistanisch-deutsche Kooperation für mehr Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit

14.10.2019

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Gruppenbild aller Beteiligten, unterzeichnet wurde die Dresdener Erklärung für mehr Arbeitssicherheit in Islamabad. (© DGUV)

Bessere Arbeitsbedingungen und mehr Sicherheit und Gesundheit für die Beschäftigten in der pakistanischen Textil- und Bekleidungsindustrie. Dieses Ziel formuliert die so genannte Dresdener Erklärung, die am 8.10. 2019 von Vertretern der pakistanischen Regierung und von Vertretern pakistanischer Wirtschaftsunternehmen in Islamabad unterzeichnet wurde im Beisein der Deutschen Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit (GIZ), des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) und der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV).

Mit diesem Dokument bekräftigen Pakistan und Deutschland ihre Zusammenarbeit auf dem Gebiet der Arbeitssicherheit. Ziel ist die "Vision Zero" - die Vision einer Welt ohne Arbeitsunfälle und arbeitsbedingte Erkrankungen. Höchste Priorität hat dabei die Vermeidung tödlicher und schwerer Arbeitsunfälle sowie die Vermeidung von Berufskrankheiten.

Im Fokus der Kooperation steht die Textilindustrie, in der in Pakistan rund ein Viertel aller Arbeitskräfte beschäftigt ist. Die Erklärung ist das Ergebnis eines von der GIZ organisierten Studienaufenthaltes von Vertretern pakistanischer Großunternehmen und Regierungsbeamten in Deutschland. Solche Studienaufenthalte sind Teil des von der Bundesregierung ins Leben gerufenen Programms für sichere Lieferketten in der Textilindustrie.

"Die Regierung und der private Sektor wollen in Zukunft stärker zusammenarbeiten. Mit dieser Erklärung dokumentieren wir unseren Willen, unsere Kräfte zu bündeln und eine Kultur der Prävention aufzubauen, von der Beschäftigte, Unternehmen und die Gesellschaft als Ganzes profitieren werden", sagte der pakistanische Wirtschaftsminister Abdul Razak Dawood.

Der Arbeitsminister der Region Punjab, Ansar Majeed Khan Niazi, gab anlässlich der Unterzeichnung bekannt, er werde zukünftig persönlich als Vision Zero Botschafter auftreten.

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