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IFA-Kühlschmierstoffportal: aktualisiert und unter neuer Adresse

10.02.2015

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Kühlschmierstoffe sind in der metallverarbeitenden Industrie alltäglich, aber nicht ungefährlich. (Bild: © photosoup - Fotolia.com)

Im Internetportal Kühlschmierstoffe (KSS) des Instituts für Arbeitsschutz der Deutschen gesetzlichen Unfallversicherung (IFA) erhalten Betriebe kostenfrei alle wichtigen Informationen, um den Schutz ihrer Beschäftigten vor Gefährdungen durch KSS zu gewährleisten. Mit aktualisierten Inhalten in neuer nutzungsfreundlicher Struktur ist das Kühlschmierstoffportal ab sofort unter www.dguv.de/ifa/kss zu erreichen.

In Deutschland setzt die metallverarbeitende Industrie jährlich rund 80 000 Tonnen Kühlschmierstoffe ein. Über 300 verschiedene Produkte sind auf dem Markt. Einige ihrer Inhaltstoffe sind gesundheitlich bedenklich. Je nach Anwendungsfall besteht das Risiko, dass Beschäftigte KSS ausgesetzt sind. Die Stoffe werden zum Beispiel beim Schmieren, Kühlen, Spülen oder Abtransportieren von Spänen vernebelt und gelangen in die Atemluft der Beschäftigten. Aber auch der Hautkontakt mit KSS kann die Gesundheit beeinträchtigen.

In Deutschland ist der Arbeitgeber verpflichtet, die Gefährdungen an Arbeitsplätzen zu beurteilen und geeignete Maßnahmen zum Schutz der Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen zu ergreifen. Das IFA-Internetportal "Kühlschmierstoffe" enthält Informationen für die Unternehmen, um diesen gesetzlichen Verpflichtungen zu entsprechen: Hilfen zur Gefährdungsbeurteilung und zur Auswahl von Schutzmaßnahmen sind um praktische Anleitungen ergänzt, zum Beispiel um ein Formblatt zur Gefährdungsbeurteilung oder einen Musterhautschutzplan. Zusätzlich gibt das Portal Auskunft über Eigenschaften, Arten und Zusammensetzung von Kühlschmierstoffen und das anzuwendende Regelwerk. Ein Lexikonteil und eine Fragefunktion runden das Angebot ab.

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