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Forschungseinrichtungen bei den gesetzlichen Unfallversicherungsträgern

Das IFA in Sankt Augustin
Bild: © DGUV

Das Institut für Arbeitsschutz der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (IFA)  ist naturwissenschaftlich-technisch ausgerichtet. Es forscht mit ca. 25 Prozent seiner Kapazität auf den Gebieten chemische, biologische und physikalische Einwirkungen, Unfallverhütung und Produktsicherheit, Arbeitswissenschaft und Ergonomie.


Luftaufnahme des IAG-Geländes

Das IAG in Dresden
Bild: © DGUV

Das Institut für Arbeit und Gesundheit der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (IAG) wendet ca. 25 Prozent seiner Kapazität für Forschung zu sozial-, wirtschafts-, erziehungswissenschaftlichen sowie arbeitspsychologischen und -organisatorischen Fragestellungen auf. Diese Schwerpunktsetzungen bedeuten hier nicht die ausschließliche Beschränkung auf bestimmte Sicherheits- und Gesundheitsaspekte; vielmehr ist - wo immer sinnvoll - ein ganzheitlicher Ansatz gefragt.


Gebäude des IPA

Das IPA in Bochum
Bild: © DGUV

Das Institut für Prävention und Arbeitsmedizin der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (IPA)  ist als Institut der Ruhr-Universität Bochum (RUB) an der Schnittstelle zwischen arbeitsmedizinischer Forschung und berufsgenossenschaftlicher Praxis positioniert. Rund 50 Prozent der Kapazitäten des Instituts konzentrieren sich auf die arbeitsmedizinische Forschung. Die Organisationsstruktur des IPA besteht aus fünf eng miteinander verzahnt arbeitenden Kompetenz-Zentren: Medizin, Epidemiologie, Allergologie/Immunologie, Toxikologie und Molekulare Medizin.


  • Das Institut für Gefahrstoff-Forschung (IGF - BG RCI) der Berufsgenossenschaft Rohstoffe und chemische Industrie (BG RCI) an der Ruhr-Universität Bochum arbeitet auf dem Gebiet "Sicherer Umgang mit Gefahrstoffen".
  • Das Institut zur Erforschung elektrischer Unfälle der Berufsgenossenschaft Energie Textil Elektro Medienerzeugnisse - IEU untersucht technische und medizinische Aspekte elektrischer Unfälle.
  • Das Institut für Strahlenschutz der Berufsgenossenschaft Energie Textil Elektro Medienerzeugnisse (BG ETEM) und der Berufsgenossenschaft Rohstoffe und chemische Industrie befasst sich mit sicherheitstechnischen Fragen der ionisierenden Strahlung.
  • Das Zentrum für Sicherheitstechnik der Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft - ZS BG BAU  forscht vorwiegend auf dem Gebiet der Persönlichen Schutzausrüstungen.
  • Das Zentrale Grubenrettungswesen der Berufsgenossenschaft Rohstoffe und chemische Industrie in Hohenpeißenberg ist forschend auf dem Gebiet der Grubenbrandbekämpfung und Rettungswerke sowie Atemschutzausrüstungen tätig.
  • Das Zentrallabor der Berufsgenossenschaft Nahrungsmittel und Gastgewerbe (BGN) forscht auf den Gebieten Umgang mit Gefahrstoffen, Mikrobiologie/Betriebshygiene, Physik/Technik (Lärmanalysen, Klima- und Partikelmesstechnik) sowie Brand- und Explosionsschutz.

Die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung finanziert projektgebunden über einen Forschungsfonds extern durchgeführte Forschungsvorhaben, die nicht von den Instituten bearbeitet werden können. Finanziert werden nur Projekte mit branchenübergreifendem Charakter. Einzelne Unfallversicherungsträger initiieren und finanzieren zudem branchenspezifische Forschungen.

Für bestimmte Aufgaben gibt es Einrichtungen, an denen die DGUV finanziell beteiligt ist. Auch wenn Forschung nicht primär Hauptaufgabe dieser Einrichtungen ist, fallen teilweise auch Aufwendungen für Forschung an, z. B. beim Deutschen Verkehrssicherheitsrat (DVR), bei der Kommission Arbeitsschutz und Normung (KAN), bei der Initiative Gesundheit und Arbeit (IGA) und bei der Zentralen Betreuungsstelle Wismut (ZeBWis).