Sachgebiet Glas und Keramik

E-Staub

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Teilchengrößenverteilung nach DIN EN 481

Den Massenanteil aller im Atembereich vorhandenen Teilchen, der durch Mund und Nase eingeatmet wird, bezeichnet man als einatembare Fraktion (E-Staub) (s. Abb.). Während kleinere Partikel (Aerodynamischer Durchmesser < 5 µm) fast vollständig eingeatmet werden, nimmt die Inhalierbarkeit zu größeren Partikeln hin ab (nichteinatembarer Anteil). Der E-Staub lässt sich, je nach Ablagerungsort in der Lunge, in weitere Staubfraktionen unterteilen (z. B. alveolengängige Fraktion, A-Staub).


Der aerodynamische Durchmesser (D)
ist die funktionsbestimmende Größe für Transport und Ablagerung des Staubes. Er bezeichnet den Durchmesser einer Kugel mit der Dichte 1 g/cm3 und der gleichen Sinkgeschwindigkeit in ruhender Luft wie das betrachtete Partikel.

Beispiel: Ein Partikel mit dem Aerodynamischen Durchmesser 10 µm besitzt die gleiche Sinkgeschwindigkeit in ruhender Luft, wie eine Kugel mit dem Durchmesser 10 µm der Dichte 1 g/cm3.