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Branchenübergreifende Projekte
Initiative Gesundheit und Arbeit
In der Initiative Gesundheit und Arbeit (iga) kooperieren gesetzliche Kranken- und Unfallversicherung, um gemeinsam arbeitsbedingten Gesundheitsgefahren durch Arbeitsschutz und betriebliche Gesundheitsförderung vorzubeugen. Vorhandene Methoden und Erkenntnisse werden für die Praxis nutzbar gemacht und Präventionsansätze für die Arbeitswelt weiterentwickelt. Die Maßnahmen sind darauf ausgerichtet, die Entwicklung wettbewerbsfähiger und gleichzeitig sozial orientierter Unternehmenskulturen zu unterstützen.iga forscht, berät und entwickelt in den Schwerpunkten:
- Präventionsziele,
- Arbeit im Wandel,
- Gestaltung gesunder Arbeit und
- Wirksamkeit von Prävention.
iga wird gemeinsam getragen vom
Um ihre Ziele zu erreichen, suchen die Kooperationspartner mit iga das Gespräch mit Wirtschaft und Politik, mit den Sozialpartnern, den Selbstverwaltungen von Betriebs- und Ortskrankenkassen, Berufsgenossenschaften und Unfallkassen sowie mit zahlreichen weiteren Institutionen, z. B. Trägern der sozialen Sicherheit und staatlichen Stellen. Bei der Umsetzung der einzelnen Projekte von iga ist außerdem - durch eine intensive Zusammenarbeit mit Betrieben und wissenschaftlichen Einrichtungen - eine enge Verzahnung von Wissenschaft und Praxis gegeben.
Deutsches Netzwerk für betriebliche Gesundheitsförderung
Das DNBGF geht auf eine Initiative des Europäischen Netzwerks für betriebliche Gesundheitsförderung ENWHP zurück und wurde 2002 mit dem Ziel gegründet, die betriebliche Gesundheitsförderung in Deutschland zu verbreiten und zu stärken sowie die Kooperation zwischen allen nationalen Akteuren zu verbessern. Die DNBGF-Geschäftsstelle wird im Rahmen der Initiative Gesundheit und Arbeit (iga) vom BKK Bundesverband, der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV), dem AOK-Bundesverband und dem Verband der Ersatzkassen (vdek) getragen.
Kooperationsprogramme KOPAG und IPAG
Im Rahmen der Zusammenarbeit von Unfall- und Krankenversicherung wurden die vom ehemaligen Bundesministerium für
Wirtschaft und Arbeit (jetzt Bundesministerium für Arbeit und Soziales, www.bmas.bund.de) geförderten Projekte KOPAG
und IPAG durchgeführt.
Das Projekt KOPAG wurde in den Jahren 1993 bis 1997 in fünf Unternehmen des Einzelhandels und der Metallverarbeitung
mit fünf Betriebskrankenkassen und drei Berufsgenossenschaften durchgeführt. Als Nachfolgeprojekt startete IPAG im Jahr
1998 als breit angelegte Kooperation von Spitzenverbänden der Krankenkassen und der gesetzlichen Unfallversicherung und
wurde 2001 abgeschlossen.
Die Ergebnisse des Integrationsprogramms IPAG haben die Kooperationspartner in gemeinsamen Positionspapieren formuliert
und sprechen damit nachfolgende Empfehlungen aus

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d104866