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Nathalie Kunz und Sina Wittenzellner ("Schmells good") erhielten den Sonderpreis der DGUV vom Vorstandsvorsitzenden Dr. Hans-Joachim Wolff (rechts) und NRW-Schulstaatssekretär Ludwig Hecke. (Bild: Buchholz/Herzog - Jugendpresse Deutschland)
Schülerzeitung aus Nabburg erhält Sonderpreis der DGUV
Wettbewerb der Bundesländer - Feierstunde im Bundesrat
Mit einer Feierstunde im Berliner Bundesrat wurden die Preisträger des diesjährigen Schülerzeitungswettbewerbs der Bundesländer ausgezeichnet. Ludwig Hecke, Staatssekretär des NRW-Ministeriums für Schule und Weiterbildung und Vorsitzender der Jury, zeichnete gemeinsam mit Hannelore Kraft, Bundesratspräsidentin und zugleich Schirmherrin des Wettbewerbs, die Gewinner aus.
Der Sonderpreis der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung "Unter die Lupe genommen - Sicherheit und Gesundheit an der Schule“ ging in diesem Jahr an die Schülerzeitung "Schmells good" des Johann-Andreas-Schmeller-Gymnasiums in Nabburg in der Oberpfalz. Dr. Hans-Joachim Wolff, Vorstandsvorsitzender der DGUV, lobte bei der Preisübergabe die attraktive Aufbereitung der jeweiligen Themen: „Wir freuen uns sehr, dass das Thema Sicherheit und Gesundheit so breit und fantasievoll behandelt wird, und möchten die jungen Redakteure mit diesem Preis ausdrücklich ermuntern, auf ihrem Weg weiter zu machen.“
An "Schmells good" hat die Jury die sehr umfassende Bearbeitung ihres Schwerpunktthemas Ernährung überzeugt. Die Redaktion habe ihr Thema unter den verschiedensten Aspekten beleuchtet: Relevante Störungen des Essverhaltens wie Fett- und Magersucht wurden geschickt thematisch erweitert auf ein eher überraschendes Thema wie Sportsucht. Ergänzt wurde dieser thematische Schwerpunkt unter anderem durch einen sehr interessanten Blick auf den Spitzensport der Menschen mit Behinderungen, die Paralympics – ein Thema, bei dem sich die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung übrigens auch seit Jahren intensiv engagiert. Die Redaktion habe darüber hinaus einen selbstkritischen Blick auf das Thema Freizeit und Stress geworfen und das Gefahrenpotenzial gewaltorientierter Computerspiele betrachtet. Bei alledem arbeite die Redaktion nicht mit dem erhobenen Zeigefinger, sondern animiere ihre Leser zur selbstkritischen Beschäftigung mit den redaktionellen Themen und damit letztlich zur eigenen Meinungs- und Bewusstseinsbildung, lobte die Jury.
Die Preisverleihung in Berlin ist der Höhepunkt des Wettbewerbs, der schon ein gutes Jahr vorher in den Bundesländern beginnt. Dort kann sich jede Redaktion um den jeweiligen Landespreis bewerben und für den bundesweiten Wettbewerb qualifizieren. Alle Preisträger und die Gewinner der Sonderpreise (neben der DGUV unter anderem vom Bundesverband der Zeitungsverleger, der Europäischen Kommission und vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend), insgesamt rund 100 Schülerzeitungsredakteure mit begleitenden Lehrern, werden zwei Tage nach Berlin eingeladen. Dort absolvieren sie neben der Preisverleihung ein Rahmenprogramm in politischer Bildung. Außerdem erhalten die Redaktionen einen Geldpreis für ihre Arbeit. Termine, Teilnahmebedingungen und Ansprechpartner für alle Landeswettbewerbe finden sich unter

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