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Foto: Jurysitzung zum Deutschen Arbeitsschutzpreis.

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Jurysitzung zur Nominierung zum Deutschen Arbeitsschutzpreis. (Foto: DGUV)

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Pressestelle

Nominierungen zum Deutschen Arbeitsschutzpreis 2009

Deutsche Unternehmen investieren auch in Krisenzeiten in ihre Beschäftigten

28.08.2009

Auch in Krisenzeiten investieren Unternehmen in die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und damit in die Zukunft ihres Unternehmens. Zu diesem Schluss kam eine mit Experten aus Wirtschaft, Politik und Verbänden besetzte Jury im Wettbewerb um den Deutschen Arbeitsschutzpreis 2009. Sie nominierte am gestrigen Tag neun Unternehmen, die sich in besonderer Weise für die Sicherheit und Gesundheit ihrer Belegschaft engagieren. Insgesamt hatten 144 Unternehmen ihre Beiträge eingereicht. Der Deutsche Arbeitsschutzpreis 2009 wird vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), dem Länderausschuss für Arbeitsschutz und Sicherheitstechnik (LASI) und der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) ausgelobt.

Unter dem Vorsitz von Klaus Brandner, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Arbeit und Soziales, Winfrid Alber, Staatssekretär im Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Familie des Landes Brandenburg und Dr. Hans-Joachim Wolff, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) bewertete die Jury Produkte oder Prozesse der Unternehmen anhand von Kriterien wie Wirksamkeit, Wirtschaftlichkeit, Innovation sowie Übertragbarkeit in den betrieblichen Alltag. Die drei Initiatoren waren sich einig, dass unternehmerische Initiativen und Innovationen für Sicherheit und Gesundheit auch in Krisenzeiten als Investitionen in die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unerlässlich sind. Denn gesunde, leistungsfähige und leistungsbereite Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erhöhen nicht nur die Wettbewerbsfähigkeit der einzelnen Unternehmen, sondern unterstützen zugleich eine moderne, exportorientierte Volkswirtschaft.

Für eine Auszeichnung sind folgende neun Unternehmen nominiert:

  • A.H. Winterberg GmbH & Co. KG, Wuppertal
  • Concert GmbH, Pritzwalk
  • Electrovac Hacht& Huber GmbH, Salzweg bei Passau
  • E.ON Kraftwerke GmbH, Gelsenkirchen
  • Hubert Gassenschmidt Orthopädie, Baden-Baden
  • MAN Nutzfahrzeuge AG - Werk Salzgitter
  • Mönninghoff GmbH & Co. KG, Senden
  • Schiller Zahntechnik GmbH, Salzgitter
  • ZF Sachs AG, Schweinfurt

Am Wettbewerb beteiligen konnten sich aktive und innovative Unternehmen und Unternehmensverbünde sowie Berater und Forscher aus ganz Deutschland. Die besten Konzepte und Ideen werden auf dem europaweit größten Fachkongress für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin mit angeschlossener Fachmesse, der A+A 2009, am 3. November 2009 in Düsseldorf bekannt gegeben und prämiert. Mit dem Deutschen Arbeitsschutzpreis 2009 sollen besonders wirksame und innovative Arbeitsschutzmaßnahmen bekannt gemacht und als gute Beispiele herausgestellt werden. Der Arbeitsschutzpreis ist Teil der Gemeinsamen Deutschen Arbeitsschutzstrategie (GDA) von Bund, Ländern und Unfallversicherungsträgern. Für den Zeitraum 2008 bis 2012 haben sich die Träger der GDA zum Ziel gesetzt, die Zahl und Schwere von Arbeitsunfällen in den Betrieben zu verringern, Muskel-Skeletterkrankungen zu reduzieren und Hauterkrankungen zu vermeiden.

 

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