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Positive Bilanz auf der IHM (Foto: Bellwinkel)
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Arbeitnehmer- und Verbraucherschutz
Arbeits- und Sozialministerin Haderthauer und stv. DGUV-Hauptgeschäftsführer Dr. Eichendorf ziehen positive Bilanz zur Messe-Kontrollaktion auf der Internationalen Handwerksmesse
13.03.2009
"Für Arbeitnehmer und Verbraucher ist es besonders wichtig, dass Maschinen und Werkzeuge sowohl am Arbeitsplatz als
auch beim Heimwerkern zuhause ausreichend Sicherheit bieten. Daher muss jede Chance genutzt werden, Produkte noch vor
Markteinführung ‚auf Herz und Nieren' zu überprüfen. Hier setzen auch unsere vorbeugenden Messe-Kontrollen bei
Neuheiten und Prototypen ein. Durch diese stichprobenartigen Überprüfungen kann die Produktsicherheit im Vorfeld
verbessert und damit spätere Unfälle durch mangelhafte Produkte vermieden werden - ein hoher Arbeitnehmer- und
Verbraucherschutz wird so gewährleistet", erklärte Bayerns Arbeits- und Sozialministerin Christine Haderthauer heute in
München mit Blick auf die gemeinsamen Messekommissionen der bayerischen Gewerbeaufsicht und der Deutschen Gesetzlichen
Unfallversicherung auf der Internationalen Handwerksmesse.
"Bei den überprüften 508 Produkten wurden keine Mängel mit hohem Risiko festgestellt. Insgesamt sind 38 Mängel
aufgefallen, die technische Maßnahmen erforderlich machen, wie etwa die Anbringung von Schutzabdeckungen. Besonders
erfreulich war eine signifikante Verbesserung der Sicherheit bei den ausgestellten Metallbandsägen von Ausstellern, die
bereits früher auf der Internationalen Handwerksmesse vertreten waren. Die Kontrollen zeigen: Das Gros der Hersteller
wird seiner Verantwortung gerecht. Der Rest profitiert von den Prüfungen. Festgestellte Mängel an einem neuen Produkt
zu beheben, ist wesentlich leichter, als wenn dieses bereits auf dem Markt ist und Imageverlust und
Schadensersatzansprüche drohen", so Haderthauer.
"Jedes Jahr ereignen sich mehr als 200.000 Unfälle bei der Bedienung von Maschinen und Werkzeugen" betont Dr. Walter
Eichendorf, stv. Hauptgeschäftsführer der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV). "Darunter sind auch solche
Unfälle, die auf Werkzeuge zurückzuführen sind, die nicht den Sicherheits- und Gesundheitsanforderungen entsprechen.
Berufsgenossenschaften und Unfallkassen empfehlen daher, nur Werkzeug einzusetzen, das das Prüfzeichen einer
unabhängigen Prüfstelle trägt." Eichendorf verweist außerdem auf die Erfolge, die erzielt wurden: "Über die Mitarbeit
in der Normung und durch die Beratung von Herstellern konnten wir viele Verbesserungen erreichen und Innovationen
vorantreiben. Von den Experten aus den Prüf- und Zertifizierungsstellen kommen dabei viele wertvolle Hinweise, die
weiterhelfen."

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