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Marina Schröder, alternierede Vorstandsvorsitzende der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV)
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Pressereferentin:
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Schröder zur neuen Vorstandsvorsitzenden der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung gewählt
Gewerkschafterin übernimmt Amt zum Jahreswechsel
02.12.2008
Marina Schröder wird neue alternierende Vorstandsvorsitzende der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV). Der Vorstand des Spitzenverbandes der Berufsgenossenschaften und Unfallkassen wählte die 49-jährige Gewerkschafterin am 26. November 2008 in Fulda zur Nachfolgerin von Klaus Hinne. Der 67-Jährige scheidet zum Jahresende aus dem Amt, das er rund 20 Jahre innehatte.
Im DGUV-Vorstand vertritt Schröder, zuständig für Arbeits- und Gesundheitsschutz beim Deutschen Gewerkschaftsbund, seit 2001 die Interessen der Versichertenseite. Darüber hinaus ist sie in mehreren Ausschüssen Mitglied, zum Beispiel im Grundsatzausschuss Prävention, dessen Vorsitz sie seit 2005 führt. Im Vorstandsvorsitz wird sie sich mit dem Arbeitgebervertreter Dr. Hans-Joachim Wolff abwechseln, der derzeit amtierender Vorstandsvorsitzender der DGUV ist.
Hintergrund
Die DGUV ist der Spitzenverband der Berufsgenossenschaften und Unfallkassen. Ihre Mitglieder versichern mehr als 70
Millionen Menschen in Deutschland gegen die Folgen von Arbeits-, Wege- und Schulunfällen sowie Berufskrankheiten. Die
Arbeit von Berufsgenossenschaften, Unfallkassen und DGUV wird von der Selbstverwaltung gesteuert und kontrolliert, die
mit ehrenamtlichen Vertretern von Arbeitgebern und Versicherten paritätisch besetzt ist.

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