Prävention
Versicherung
Rehabilitation / Leistungen
Forschung
Internationales
Qualifizierung
Zahlen und Fakten
Presse / Aktuelles
> Presse /...
> 2008
> 2. Quartal
> Führungswechsel im BGIA
Foto: Luftbild des BGIA - Institut für Arbeitsschutz

Das BGIA - Institut für Arbeitsschutz (Bild: BGIA)

Ansprechpartner für Journalisten:

DGUV - Pressestelle
Mittelstraße 51
10117 Berlin-Mitte

Pressesprecher:
Gregor Doepke


Stv. Pressesprecher:
Stefan Boltz
Tel.: 030 288763768

Pressereferentin:
Elke Biesel
Tel.: 030 288763767

Pressestelle

Helmut Blome neuer Leiter des Instituts für Arbeitsschutz (BGIA)

29.05.2008

Das Institut für Arbeitsschutz (BGIA) hat heute seinen Direktor, Dr. Karlheinz Meffert, in den Ruhestand verabschiedet. Neuer Leiter wird der bisherige stellvertretende Direktor, Professor Dr. Helmut Blome. Sein Stellvertreter wird Professor Dr. Dietmar Reinert, seit vielen Jahren Mitglied im Führungsstab des BGIA.

„Karlheinz Meffert ist ein Mann, der es immer verstanden hat, die Zeichen der Zeit früh zu erkennen, richtige Prioritäten früh zu setzen und das Institut und seine Belegschaft bestmöglich auf bevorstehende Veränderungen vorzubereiten“, sagte Dr. Walter Eichendorf, stv. Hauptgeschäftsführer der DGUV, in seiner Abschiedsrede. „Dafür schulden wir ihm Dank und Anerkennung.“ Meffert leitete das Forschungsinstitut der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung seit 1993. Er habe, so Eichendorf, ganz wesentlich dazu beigetragen, dass das Forschungsflaggschiff der DGUV die politisch bewegte See in den vergangenen Jahren sicher und unbeschadet durchkreuzt hat.

Begonnen hatte der promovierte Ingenieur Meffert seine Laufbahn 1977 als Leiter des Fachbereichs Maschinenschutz im damaligen Berufsgenossenschaftlichen Institut für Arbeitssicherheit. 1990 wechselte er in die Institutsleitung, zunächst in stellvertretender Position, seit 1993 als Institutsleiter. Zusätzlich koordinierte Meffert die Forschungsaktivitäten der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV), die neben dem BGIA zwei weitere Forschungsinstitute in Bochum und Dresden unterhält und Fördermittel für externe Forschungsnehmer vergibt.

Professor Dr. Helmut Blome ist dem Institut seit 1980 verbunden, zunächst in der Position des Referenten, dann des Fachbereichsleiters und seit 1993 als stellvertretender Institutsleiter mit dem fachlichen Schwerpunkt „Chemisch-biologische Einwirkungen“. Der promovierte Chemiker ist außerdem seit 2004 Honorarprofessor für Gefahrstoffrecht und Sicherheitstechnik an der Fachhochschule Bonn-Rhein-Sieg. Als ausgewiesener Kenner des deutschen Gefahrstoffrechts und als Experte der Arbeitsschutzpraxis wurde Blome in viele nationale Beratergremien und Ausschüsse für Gefahrstofffragen berufen.

Professor Dr. Dietmar Reinert trat 1988 seine erste Position im BGIA an. Im Fachbereich Maschinenschutz leitete der promovierte Physiker zunächst das Referat „Elektronik“, 1998 folgte die Fachbereichsleitung und 2000 der Wechsel in die Leitung des Zentralbereichs, wo Reinert für das Institut die Schwerpunkte Forschung, Prüfung und Maschinenschutz koordinierte. Seit 2003 ist der neue stellvertretende Direktor außerdem Honorarprofessor an der Fachhochschule Bonn-Rhein-Sieg. Dort lehrt er im Fachbereich Informatik.

 

Lebenslauf von Prof. Dr. Helmut Blome

Hochauflösendes Foto

Vergrößern (694 kB)

Geburtsdatum/-ort:

25. April 1948, Bochum

Studium:

1966 – 1973 Studium der Chemie an den Universitäten Köln und Bochum

Abschluss zum Dr. rer. nat. im Fach „Organische Chemie“ an der Ruhr-Universität Bochum

Berufliche Tätigkeiten:

Ab 2004 Professor für Gefahrstoffrecht und Sicherheitstechnik an der Fachhochschule Bonn-Rhein-Sieg

1975 – 1980 Referent im technisch-naturwissenschaftlichen Teil des Silikose-Forschungsinstitutes der Bergbau-Berufsgenossenschaft

Ab 1980 zunächst Referent, anschließend Fachbereichsleiter im Berufsgenossenschaftlichen Institut für Arbeitsschutz – BIA

Ab 1993 stellvertretender Direktor des BGIA und zuständig für das Sachgebiet „Chemisch-biologische Einwirkungen“

Gremientätigkeit:

1989 – 2004 Vorsitzender des Unterausschusses V „Grenzwerte“ des Ausschusses für Gefahrstoffe als Beratergremium des Bundesministers für Wirtschaft und Arbeit

Mitglied im Ausschuss für Gefahrstoffe (AGS)

 

Mitglied im Ausschuss für biologische Arbeitsstoffe (ABAS)

Seit 1995 Vorsitzender der Arbeitsgruppe „Arbeitsplatzbeurteilung“ des Ausschusses für biologische Arbeitsstoffe als Beratergremium des Bundesministers für Arbeit und Soziales

Leiter des Erfahrungsaustauschkreises der berufsgenossenschaftlichen Messstellen

Seit 1987 Mitglied in der Arbeitsgruppe „Festlegung von MAK-Werten für Stäube“ der Deutschen Forschungsgemeinschaft

Seit 1989 ständiger Gast der Senatskommission zur Prüfung gesundheitsschädlicher Arbeitsstoffe der Deutschen Forschungsgemeinschaft

Veröffentlichungen

Redakteur der Zeitschrift „Gefahrstoffe – Reinhaltung der Luft“

Mitverantwortlich für zwei Loseblattwerke des BGIA - Instituts für Arbeitsschutz

BGIA-Handbuch „Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz“

 BGIA-Arbeitsmappe „Messung von Gefahrstoffen“

Publikationen zu Vorkommen, Messung, Beurteilung verschiedenster Stoffe in der Luft in Arbeitsbereichen


Lebenslauf von Prof. Dr. Dietmar Reinert

Hochauflösendes Foto

Vergrößern (712 kB)

Geburtsdatum/-ort:

14. März 1959, Ehrang

Studium:

1978 – 1984 Studium der Physik und Kath. Theologie an der Universität Bonn

1984 – 1987 Promotion am Institut für Angewandte Physik der Universität Bonn in der Laser- und Molekülphysik

Berufliche Tätigkeiten:

Seit 2003 Professor für Zuverlässiges und sicheres Systemdesign an der Fachhochschule Bonn-Rhein-Sieg

Ab 1988 zunächst Referatsleiter, anschließend Fachbereichsleiter im Berufsgenossenschaftlichen Institut für Arbeitssicherheit – BIA

Ab 2000 Zentralbereichsleiter des BGIA und koordinierend zuständig für die Sachgebiete „Maschinenschutz“, „Prüfung und Zertifizierung“ und „Forschung“

Gremientätigkeit:

1989 – 1993 deutscher Delegierter im Normengremium „Elektrosensitive Schutzeinrichtungen“ des Europäischen Komitees für elektrotechnische Normung (CENELEC)

1990 – 1999 deutscher Sprecher bei der Bearbeitung der internationalen Norm IEC 61508 zur funktionalen Sicherheit programmierbarer Systeme

2001 – 2007 deutscher Delegierter, später deutscher Sprecher in den Gremien zur Maschinensicherheit des Europäischen Komitees für Normung (CEN) und der Internationalen Organisation für Normung (ISO)

Veröffentlichungen

Buchveröffentlichungen:

BIA Report 6/1997: Kategorien für sicherheitsbezogene Steuerungen nach EN 954-1

Sichere Bussysteme für die Automation

BIA Report 8/2004: Ergonomische Gestaltung von Betriebsanleitungen oder: Tod im Motorenwerk

Mitverantwortlich für zwei Loseblattwerke des BGIA - Instituts für Arbeitsschutz

 BGIA-Handbuch „Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz“

 BGIA-Arbeitsmappe „Messung von Gefahrstoffen“

Publikationen zu den Themen Sicherheit in der Rechnertechnik, sichere Sensorsysteme, Risikobewertung neuartiger Technologien


 

so geht's

Institut für Arbeitsschutz der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (IFA)

Ihr Partner im Arbeitsschutz