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Unfallverhütungsvorschrift "Betriebsärzte und Fachkräfte für Arbeitssicherheit" - DGUV Vorschrift 2
Informationsveranstaltung der DGUV am 3./4. November 2010 im IAG in Dresden
Am 1. Januar 2011 ändern sich die Vorgaben zur arbeitsmedizinischen und sicherheitstechnischen Betreuung in den Betrieben. Dann tritt die Unfallverhütungsvorschrift „Betriebsärzte und Fachkräfte für Arbeitssicherheit“ (DGUV Vorschrift 2) in Kraft und löst die BGV A2/GUV-V A2 und die GUV-V A 6/7 ab. Im Mittelpunkt der Reform steht das neue Konzept der Regelbetreuung der Betriebe mit mehr als 10 Beschäftigten. Die betriebsärztliche und sicherheitstechnische Betreuung besteht zukünftig aus zwei ganz neuen Komponenten: Der Grundbetreuung, für die in der Unfallverhütungsvorschrift Einsatzzeiten vorgegeben werden und dem betriebsspezifischen Betreuungsanteil, der von jedem Betrieb selbst zu ermitteln ist.Über Anlässe und Inhalte der Reform informierte die DGUV am 3. und 4. November 2010 im Institut Arbeit und Gesundheit - IAG in Dresden. Anlässlich einer Podiumsdiskussion wurden die Erwartungen an die DGUV Vorschrift 2 mit hochrangigen Vertretern der Sozialpartner, des BMAS, der Länder, der Unfallversicherungsträger, des VDBW und des VDSI diskutiert. Handlungshilfen zur Umsetzung der DGUV Vorschrift 2 wurden ebenso vorgestellt, wie Überlegungen zur Umsetzung der Vorschrift durch Vertreter eines Unternehmens und einer kommunalen Verwaltung.
Zielgruppe dieser Veranstaltung waren Sozialpartner, Betriebsärzte, Fachkräfte für Arbeitssicherheit, Präventionsverantwortliche der Unfallversicherungsträger und Leiter der Arbeitschutzverwaltungen der Länder.
Programm der Veranstaltung
Programmübersicht und Download der Präsentationen
03. November 2010
Begrüßung und Einführung in die Veranstaltung
Dr. Walter Eichendorf, stellv. Hauptgeschäftsführer der DGUV
Konzeption der DGUV Vorschrift 2
Manfred Rentrop, Leiter der Abteilung Sicherheit und Gesundheit der DGUV, Sankt Augustin
Anlass der Reform aus Sicht des BMAS
Michael Koll, Leiter der Unterabteilung Arbeitsschutz im Bundesministerium für Arbeit und Soziales - BMAS
Umsetzung der Reform aus Ländersicht
Steffen Röddecke, Vorsitzender des Länderausschusses für Arbeitsschutz und Sicherheitstechnik - LASI, Bremen
04. November 2010
Chancen und Risiken der DGUV Vorschrift 2 aus Sicht des VDSI
Dieter Arnold
Chancen und Risiken der DGUV Vorschrift 2 aus Sicht des VDBW
Dr. Wolfgang Panter
Medien zur Unterstützung der Anwendung der DGUV Vorschrift 2
Gerhard Strothotte, Abteilung Sicherheit und Gesundheit der DGUV, Sankt Augustin
- Entwicklung einer Umsetzungshilfe anhand von
betrieblichen Beispielen
Werner Hamacher, Systemkonzept, Gesellschaft für Systemforschung und Konzeptentwicklung mbH, Köln - E-Learning DGUV Vorschrift 2:
Statusbericht
Michael Peters, Institut für Arbeit und Gesundheit der DGUV (IAG), Dresden
Überlegungen zur Umsetzung der Vorschrift im Unternehmen
Dr. Jürgen Commeßmann, Leiter Werkarzt, Wacker Chemie AG, Burghausen
Überlegungen zur Umsetzung der Vorschrift in einer Kommune
Rudolf Kürner, Bürgermeister der Stadt Markgröningen
Frank Last, Fachgebietsleiter Personal und Organisation, Markgröningen
Zusammenfassung und Ausblick
Manfred Rentrop, Leiter der Abteilung Sicherheit und Gesundheit der DGUV, Sankt Augustin

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