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Ansprechpartner
Dr. Hiltraut Paridon
Institut für Arbeit und Gesundheit der DGUV (IAG)
Abteilung "Forschung und Beratung"
Tel: 0351 457-1723
E-Mail
Gesundheitliche Auswirkungen von Schichtarbeit
PD Dr. Volker Harth
Institut für Prävention und Arbeitsmedizin der DGUV
Institut der Ruhr-Universität-Bochum (IPA)
Stabsstelle Prävention und Weiterbildung
Tel: 0234 302-4547
E-Mail
Dr. med. Dirk Pallapies
Institut für Prävention und Arbeitsmedizin der DGUV
Institut der Ruhr-Universität-Bochum (IPA)
Stabsstelle Regulation
Tel: 0234 302-4519
E-Mail
Institut für Arbeit und Gesundheit der DGUV (IAG)
Abteilung "Forschung und Beratung"
Tel: 0351 457-1723
Gesundheitliche Auswirkungen von Schichtarbeit
PD Dr. Volker Harth
Institut für Prävention und Arbeitsmedizin der DGUV
Institut der Ruhr-Universität-Bochum (IPA)
Stabsstelle Prävention und Weiterbildung
Tel: 0234 302-4547
Dr. med. Dirk Pallapies
Institut für Prävention und Arbeitsmedizin der DGUV
Institut der Ruhr-Universität-Bochum (IPA)
Stabsstelle Regulation
Tel: 0234 302-4519
Schichtarbeit
Zahlreiche Beschäftigte im Gesundheitswesen, im Handel und Gastgewerbe sowie in anderen Branchen arbeiten in einer 24 Stunden Arbeits- und Dienstleistungswelt. Ökonomische und gesellschaftliche Veränderungen führen dazu, dass dabei die Arbeitszeiten immer weiter in die Abend- und Nachtstunden und Wochenenden ausgedehnt werden. Schichtarbeit hat zahlreiche Effekte für die Betroffenen. Schichtarbeiter, insbesondere Nachtschichtarbeiter, leiden oft unter Schlafstörungen, da ihr Tagesrhythmus weiterhin zu einem großen Teil von Faktoren wie Tageslicht bzw. sozialen und familiären Kontakten bestimmt wird. Schlafstörungen führen auch zu einer Reihe von unspezifischen gesundheitlichen Effekten, zu denen neben Konzentrationsschwäche, Nervosität und vorzeitiger Ermüdung auch Appetitlosigkeit und Magenbeschwerden gehören. Verschiedene epidemiologische Studien diskutieren, ob Schichtarbeit an der Entstehung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Brustkrebs und psychischen Störungen beteiligt ist. Da die möglichen Auswirkungen der Schichtarbeit vielfältiger Natur sind, kooperieren bei diesem Thema alle drei Forschungsinstitute der DGUV.Das Institut für Prävention und Arbeitsmedizin (IPA) beschäftigt sich dabei vor allem mit den gesundheitlichen Folgen der Schichtarbeit. Beim Institut für Arbeitsschutz (IFA) stehen die Erfassung von Schichtarbeitssystemen sowie die Beeinflussung des Unfallrisikos im Vordergrund und das Institut für Arbeit und Gesundheit (IAG) setzt sich vor allem mit den Auswirkungen auf den Schlaf und das soziale Leben auseinander.
In einem aktuellen Kooperationsprojekt haben die drei Institute den aktuellen Wissensstand zusammengetragen und "Gute-Praxis-Empfehlungen" dargestellt. Darüber hinaus haben sie den Forschungsbedarf sowie Handlungsempfehlungen für die gesetzliche Unfallversicherung abgeleitet. Der Report befindet sich in Druck.
Weitere Informationen
Forschungsprojekt "Gesundheitsauswirkungen von Schichtarbeit"
Lage und Dauer der Arbeitszeit aus Sicht des Arbeitsschutzes, BGAG-Report 1/2001
Optimale Beleuchtung bei Schichtarbeit, BGAG-Report 2/2009

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