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Ansprechpartner
Abteilung Sicherheit und Gesundheit der DGUV
Referat: Gesundheitsdienst, biologische Einwirkungen
Tel.: 02241 231-1322 / 1340
Fax: 02241 231-1333
Die Grippe geht um ...
Die Grippe, Fachbegriff "Influenza", ist eine ernstzunehmende Erkrankung, die insbesondere bei älteren und
abwehrgeschwächten Patienten zu Komplikationen und Todesfällen führen kann. Aber auch jeder, der diese Erkrankung ohne
Komplikationen durchgemacht hat, weiß, wie beschwerlich und unangenehm starke Kopf- und Gliederschmerzen, hohes Fieber
und Mattigkeit sind, und dass die Genesung einige Zeit dauert. Die Grippe unterscheidet sich in der Schwere der
Krankheit deutlich von einer harmlosen Erkältung.
Wie kann ich mich vor der Grippe schützen?
Der beste Schutz vor einer Grippe ist die Impfung. Sie sollte bereits vor Beginn der Grippesaison, d. h. im Herbst
(Oktober bis November) erfolgen, um rechtzeitig den erforderlichen Immunschutz aufzubauen. Der im Herbst
verabreichte Influenza-Impfstoff enthält die zuvor von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) jeweils als aktuell
angesehenen Influenzavirus-Impfstämme. Man kann davon ausgehen, dass das Risiko im Winter zu erkranken bei den im
Herbst Geimpften deutlich geringer ist.
Wie kann ich mich schützen, wenn ich nicht geimpft bin?
Auch wenn man nicht geimpft ist, gibt es Möglichkeiten sich vor der Grippe zu schützen: wie viele andere
Infektionskrankheiten auch wird sie durch Kontakte wie Händeschütteln und anschließendes Berühren im Gesicht oder durch
das Einatmen feinster Tröpfchen nach Niesen und Husten von Erkrankten von Mensch zu Mensch weitergegeben.
Solche Übertragungswege kann jeder durch einfache Maßnahmen unterbrechen bzw. die Wahrscheinlichkeit einer Übertragung
verringern:
- Händeschütteln im öffentlichen Leben vermeiden
- Nach Kontakt zu möglicherweise Infizierten/Erkrankten Hände mit Seife und Wasser reinigen
- Niesen und Husten aus dem Wege gehen
Das Robert Koch-Institut empfiehlt Grippepatienten
- durch die Bedeckung von Mund und Nase beim Husten/Niesen und
- Beachtung einer sorgfältigen Händehygiene
die Verbreitung der Influenzaviren zu vermindern.
Wo finde ich weitere Informationen?
Das Robert Koch-Institut hält umfangreiche Informationen zur Influenza
in seinem Internetangebot bereit. In seinem "Ratgeber
Influenza" werden u.a. wirksame Präventionsmaßnahmen beschrieben.
Die Arbeitsgemeinschaft Influenza (AGI) beim Robert Koch-Institut
informiert wöchentlich über den aktuellen Ausbreitungsgrad der Influenza.
Gibt es spezielle Arbeitsschutzvorschriften bezüglich der Influenza?
Beschäftigte sind vor allem dann gefährdet sich mit Influenzaviren anzustecken, wenn sie in direktem Kontakt mit erkrankten Personen stehen insbesondere bei der medizinischen Versorgung oder der berufsmäßigen Betreuung von Erkrankten. Hierfür sieht die TRBA 250 "Biologische Arbeitsstoffe im Gesundheitswesen und der Wohlfahrtspflege", deren Inhalt der BGR/ GUV-R 250 entspricht, Präventionsmaßnahmen vor. Neben der üblichen Händehygiene wird auf das Angebot einer Schutzimpfung und die Bereitstellung eines geeigneten Mund-Nasen-Schutzes für betroffene Beschäftigte in dieser Branche hingewiesen.
Für den Fall einer Pandemie, das heißt eines weltweiten bedrohlichen Influenzaausbruchs, sind zusätzliche Arbeitsschutzmaßnahmen im Beschluss 609 des ABAS genannt.
(Stand: 14.10.2011)

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