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Lärm in Bildungsstätten verringern

Deutsche Klassenräume weisen eine schlechte Raumakustik auf. Insgesamt belastet der Lärm in Bildungsstätten die Gesundheit der Lehrer und vermindert die Qualität des Unterrichts. Jedoch können technische, pädagogische und organisatorische Maßnahmen die Schallpegel in deutschen Bildungsstätten nachhaltig senken.

Diese Ergebnisse des Forschungsprojekts "Lärm in Bildungsstätten - Ursachen und Minderung" präsentierte das Institut für interdisziplinäre Schulforschung der Universität Bremen Mitte November in der DASA in Dortmund. Bei dem im Auftrag der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) durchgeführten Projekt wurden in insgesamt fünf Schulen (vier Primar- und eine Sekundarstufe 1) über rund 600 Unterrichtsstunden Schallpegelverläufe aufgezeichnet und analysiert. Zudem wurden in allen Schulen exemplarisch die raumakustischen Eigenschaften von insgesamt 30 Klassenräumen ermittelt.

Die Ergebnisse sind vernichtend, aber auch ermutigend: Kein Unterrichtsraum erfüllte die von der DIN 18041 geforderten raumakustischen Eigenschaften. Die raumakustische Sanierung von drei Modell-Klassenräumen bewies jedoch, dass sich die von der Norm geforderten Maßstäbe erreichen ließen. Lärm ist ein generelles Problem in Bildungsstätten. Vier von fünf Lehrern fühlen sich durch von Schülern verursachten Lärm belastet. Die Unterrichtsstunden beginnen und enden meist laut. Schallpegel unter 50 Dezibel (A) werden zumeist nur während der Stillarbeit erreicht. In anderen Arbeitsphasen kommt es zu Schallpegeln um die 75 Dezibel (A). Weitere Informationen sowie eine Kurzfassung des Berichts können unter www.baua.de/.. abgerufen werden.

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