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Gesundheitsförderung an Allgemeinbildenden Schulen
Gesundheitsförderung an Allgemeinbildenden Schulen
Modern konzipierte Gesundheitsförderung im Sinne des Setting-Ansatzes (Weltgesundheitsorganisation 1998) trägt nicht nur maßgeblich zu Gesundheit und Wohlbefinden aller am Schulleben Beteiligten bei, sondern entscheidet auch darüber, in welchem Umfang die Schule ihren Erziehungs- und Bildungsauftrag erfüllen kann. Sie ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, bei der die Kinder und Jugendlichen die zentrale Zielgruppe darstellen. Eine erfolgreiche schulische Gesundheitsförderungspolitik ist deshalb auf das Zusammenwirken und die gemeinschaftliche Bereitstellung von Ressourcen aller auf diesem Feld Verantwortung tragenden Akteure angewiesen.
Unfälle sind in Deutschland die häufigste Todesursache von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen. Leistungen, die von den Unfallversicherungsträgern der öffentlichen Hand im Rahmen der Prävention in Schulen erbracht werden, dienen der Sicherheits- und Gesundheitsförderung. Dabei werden schulische Rahmenbedingungen ebenso wie die Förderung personeller Ressourcen bei Unfallverhütung, Sicherheitserziehung und Gesundheitsschutz berücksichtigt (vgl. GUV-SI 8028). Die Schule bietet einen günstigen - jedoch nicht alleinigen - Zugangsweg zur Verbesserung der Gesundheitschancen aller Kinder.

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