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Strahlung

Strahlung

Ansprechpartner

Dr. Heinz Schmid
Abteilung Sicherheit und Gesundheit (SiGe)
Referat Physikalische Einwirkungen und Engergie
Telefon: 02241 231-1340 / -1389

Arbeitsschutzforschung
Dr. Roger Stamm
Institut für Arbeitsschutz (IFA)
Leiter Fachbereich 1
Telefon: 02241 231-2761

Medizinische Forschung
Prof. Dr. med. Rolf Merget
Institut für Prävention und Arbeitsmedizin (IPA)
Ruhr Universität Bochum
Leiter Abteilung Medizin
Telefon: 0234-302-4501

Arbeitsbedingte Gesundheitsgefahren

Der Gesetzgeber hat 1996 mit in Kraft setzen des Sozialgesetzbuches Teil VII (Unfallversicherung) den Präventionsauftrag der gesetzlichen Unfallversicherung um die Verhütung arbeitsbedingter Gesundheitsgefahren erweitert. Längst ist die Prävention arbeitsbedingter Gesundheitsgefahren - dazu zählen alle Gefahren für die Gesundheit eines Beschäftigten, die im Zusammenhang mit der Arbeit auftreten können - integraler Bestandteil aller Präventionsdienstleistungen der gesetzlichen Unfallversicherung. Dabei kooperiert die Unfallversicherung eng mit den Krankenkassen auch bei der betrieblichen Gesundheitsförderung.

Wandel des Belastungsspektrums

Der Wandel in der Arbeitswelt (neue Technologien, höhere Flexibilität, Arbeitsverdichtung, etc.), der drohende Fachkräftemangel, längere Lebensarbeitszeiten und die demografische Entwicklung stellen die Unternehmen vor neue Herausforderungen. Durch veränderte Arbeitsbedingungen ist es zu einem neuen Belastungsspektrum gekommen. Die Beachtung der Wechselwirkung von Belastungen, u. a. der Einfluss psychischer Belastungen, sind für die Betriebe eine besondere Herausforderung. Betriebe müssen künftig Arbeitsbedingungen schaffen, unter denen ihre Mitarbeiter bis zur Rente gesund und leistungsfähig bleiben, damit Unternehmen ihre Wettbewerbsfähigkeit sichern. Die Prävention der Unfallversicherung sorgt in diesem Sinne mit ihren Dienstleistungen bereits heute in Kindergärten und Schulen dafür, dass ein gesundheitsbewusstes Verhalten vermittelt wird, damit die Kinder und Jugendlichen morgen als Erwachsene fit für das Berufsleben sind.

 

Fachgremien der DGUV

In branchenspezifischen wie branchenübergreifenden Fachausschüssen und Fachgruppen der DGUV wird das Expertenwissen zu Gesundheitsgefahren am Arbeitsplatz und in Bildungseinrichtungen gebündelt mit dem Ziel, das Wissen - orientiert an den betrieblichen Bedürfnissen wie Verständlichkeit, Praxisnähe und Wirtschaftlichkeit - aufzubereiten, damit es für die Unternehmen nutzbar wird. Der Fachausschuss "Einwirkungen und arbeitsbedingte Gesundheitsgefahren" (FA WIRK) hat sich mit seinen Themenfeldern wie

  • Hitze
  • Klima incl. Kälte
  • Beleuchtung
  • Arbeitsplatzlüftung
  • Physische Belastungen sowie
  • Psyche und Gesundheit

u. a. zum Ziel gesetzt, komplexe Themen aus dem Bereich des betrieblichen Gesundheitsschutzes speziell für kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) in Form von Handlungshilfen zu „übersetzen“. Diese Hilfen werden unter dem Dach der DGUV-Schriftenreihe "Gesund und fit im Kleinbetrieb" veröffentlicht.


Forschung

Auch in Sachen Forschung ist die Unfallversicherung mit ihrem Institut für Arbeitsschutz (IFA) sowie dem Institut für Prävention und Arbeitsmedizin der DGUV (IPA) in vielen Themenfeldern sehr aktiv.

 

Weiterführende Informationen:

Bildungseinrichtungen

Ergonomie

Psychische Belastungen

KV/UV Zusammenarbeit

Demografischer Wandel

Schichtarbeit