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Gruppenbild PEROSH Mitglieder nach Vertragsunterzeichnung 2008
Ansprechpartner
Institut für Arbeitsschutz der DGUV (IFA)
Stellvertr. Institutsleiter
Telefon: 02241 231-2705
Partnerschaft für europäische Forschung im Arbeitsschutz
PEROSH (Partnership of European Research in Occupational Safety and Health – Partnerschaft Europäischer Forschung im Arbeitsschutz) ist eine Kooperation aus 13 Europäischen Arbeitsschutzinstituten (aus Deutschland, die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) und das Institut für Arbeitsschutz der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherungen (IFA)) aus zwölf Mitgliedsstaaten. Obwohl dieses Konsortium bereits 2003 gegründet wurde, hat es sich Ende 2008 eine völlig neue Struktur gegeben und die gemeinsame Kooperation durch gemeinsame Arbeitsschutzprojekte intensiviert.
Durch Einführung eines Europäischen Koordinators mit Sitz in Brüssel wird nicht nur die Internetpräsenz des
Zusammenschlusses auf dem neuesten Stand gehalten (www.perosh.eu) sondern frühzeitig und koordiniert
auf EU-Forschungsausschreibungen reagiert, 3 mal im
Jahr ein Newsletter zum Arbeitsschutz veröffentlicht und zu aktuellen Abfragen der EU eine gemeinsame Stellungnahme
verfasst, so z. B. zur Sicherheit von
Nanotechnologien, zum Europäischen
Jahr für aktives Altern und Intergenerationensolidarität oder zur zukünftigen EU-2020-Strategie.
Eine wissenschaftliche Steuerungsgruppe trifft sich zweimal im Jahr um insgesamt 9 Forschungsprojekte an denen sich
mehr als 80 Wissenschaftler der Institute beteiligen zu koordinieren. Die Projekttitel weisen auf zukunftsfähige
Forschungsaktivitäten in Europa hin:
- Arbeit und Wohlbefinden
- Alterung der Arbeitsbevölkerung
- Messung der Exposition und Risikobewertung von Nanopartikeln
- Identifizierung von gesundheitlichen Gefährdungen durch Nanopartikeln
- Entwicklung einer Dokumentationsstelle für systematische Reviews im Arbeitsschutz
- Entwicklung von kulturübergreifenden Methodiken und Kriterien für eine vergleichende Analyse von Statistiken in deneinzelnen Mitgliedsstaaten der EU
- Arbeitsplatzbezogene Schutzfaktoren für Atemschutzgeräte
- Sicherheitskultur und die Förderung einer Null-Unfälle-Vision am Arbeitsplatz
- Interventionsstrategien zur Verbesserung der Gesundheit am Arbeitsplatz im Zusammenhang mitMuskel-Skelett-Erkrankungen

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