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PAKT

Ansprechpartner

Christian Pangert
Abteilung Sicherheit und Gesundheit (SiGe)
Referat "Psychische Gesundheit"
Tel.: 089 62272-210

 

Sibel Tanriverdi
Abteilung Sicherheit und Gesundheit (SiGe)
Referat "Betriebssicherheit und Normung"
Tel.: 089 62272-211

PAKT - Programm Arbeit Rücken Gesundheit

Das Projekt PAKT (Programm Arbeit Rücken Gesundheit) ist ein Verbundprojekt von Deutscher Gesetzlicher Unfallversicherung (DGUV), dem Kompetenzzentrum für Fortbildung und Arbeitsgestaltung an der Universität Wuppertal (KomFor) sowie der uve GmbH für Managementberatung. Es beschäftigt sich mit der Entwicklung von Präventionsstrategien im Hinblick auf Muskel-Skelett-Erkrankungen (MSE) in Abfallwirtschafts- und Stadtreinigungsbetrieben. Dabei wird es von der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) fachlich begleitet und durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) gefördert.

Kurzinfo zum Projekt:

Muskel-Skelett-Erkrankungen (MSE) stellen in der heutigen Arbeitswelt immer noch einen wenn nicht den häufigsten Grund für krankheitsbedingte Ausfallzeiten von Mitarbeitern dar (Europäische Agentur für Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz, 2008; Barmer Gesundheitsreport, 2009; BKK Gesundheitsreport, 2008). Es bleibt somit die Frage offen, wie MSE Präventionsprogramme inhaltlich gestaltet sein müssen, um effektiv wirken zu können und wie sie nachhaltig in bestehende Bestrebungen zur gesundheitsförderlichen Arbeitsgestaltung integriert werden können.

Das Projekt PAKT versucht unter dieser Maßgabe einen Spagat zwischen der Gewinnung neuer Erkenntnisse einerseits und der Übertragung dieser Erkenntnisse auf die betriebliche Praxis andererseits. Es findet in zwölf Abfallwirtschafts- und Stadtreinigungsbetrieben in ganz Deutschland statt.

Ziel des Projekts ist die Entwicklung eines MSE Präventionskonzepts, welches sowohl das Verhalten (personale Ebene) als auch die betrieblichen Gegebenheiten (organisationale Ebene) im Blick hat. Dabei wird das Verfahren der Survey Feedback Methode angewendet. Das bedeutet, dass nach der Erhebung des Ist-Standes in einer Organisationseinheit in einem ersten Schritt, die Ergebnisse in einem zweiten Schritt an die Mitglieder dieser Organisationseinheit zurückgespiegelt werden und dann in einem dritten Schritt diese Ergebnisse diskutiert und daraus Maßnahmen abgeleitet werden (Becker & Langosch, 2002). Letztlich soll erreicht werden, dass die als sinnvoll herausgearbeiteten Maßnahmen in die vorhandene Struktur der betrieblichen Gesundheitsförderung der jeweiligen Unternehmen eingebettet werden, um dem Thema langfristig Aufmerksamkeit und damit Wirkungspotential zu sichern.

Erste Ergebnisse aus geführten Interviews und Auswertungen der Mitarbeiterbefragung in den beteiligten Betrieben sprechen für einen integrierten Projektansatz, der Maßnahmen auf der personalen und organisationalen Ebene genau so einschließt, wie die Einrichtung von unternehmensexternen Unterstützungssystemen.

Kooperationspartner
Anschriften und Adresse der Kooperationspartner im Projekt PAKT.
Projektbeschreibung PAKT
Obwohl sich die Dauer krankheitsbedingter Fehlzeiten insgesamt in den letzten Jahren auf einem niedrigen Niveau manifestiert hat, sind damit noch immer erhebliche Kosten verbunden