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Teilnehmer der Konferenz
110 Experten aus mehr als 30 Nationen berieten Sicherheits- und Gesundheitsstrategien in Dresden.
(Bild: BGAG/Stephan Floß)



Ansprechpartner:


Dr. Sven Timm
Stabsbereich Prävention
Referat "Strategische Kooperation"
Tel.: 02241 231-1316

Arbeitsschutzstrategien weltweit

Internationale Konferenz in Dresden

Um die weltweit bestehenden enormen Unterschiede beim Schutz von Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz anzugleichen, haben sich vom 28. bis 30. Januar 2009 im Rahmen einer internationalen Strategiekonferenz in der BG-Akademie Dresden mehr als 110 führende Experten aus mehr als 30 Nationen getroffen. Die versammelten Experten haben darüber beraten, wie diese Unterschiede verringert werden können. Bei der von der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) in Zusammenarbeit mit der Weltgesundheitsorganisation (WHO) ausgerichteten Konferenz haben sich die Experten der einschlägigen europäischen und internationalen Organisationen mit ihren Kollegen aus Deutschland und zahlreichen anderen Staaten über innovative Ansätze zur Kooperation ausgetauscht. Besondere Gäste waren Vertreter der WHO, der Internationalen Arbeitsorganisation (IAO), der Internationalen Vereinigung für Soziale Sicherheit (IVSS), der Europäischen Agentur für Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz (EU-OSHA), der Internationalen Kommission für Gesundheit bei der Arbeit (ICOH) sowie der Internationalem Vereinigung der Arbeitsaufsichtsdienste (IALI). Zusammen mit zahlreichen Experten aus 30 Ländern, des Bundes, der Unfallversicherung, der Länder und aus Fachverbänden wurden die Entwicklung, Umsetzung und Evaluation von nationalen Strategien vor dem Hintergrund der bestehenden internationalen Sicherheits- und Gesundheitsstrategien von WHO, IAO und EU-Kommission diskutiert. Dabei ist es der DGUV gelungen, erstmalig alle großen im Bereich von Sicherheit und Gesundheit tätigen internationalen Institutionen in einer gemeinsamen Veranstaltung zusammenzubringen.

Im Zentrum der von allen Teilnehmern einvernehmlich als großer Erfolg gewerteten Veranstaltung standen vergleichende Analysen und Bewertungen nationaler (Deutschland, Finnland, Großbritannien, Kroatien, Lettland, Russland, Slowenien, Spanien, Ungarn), europäischer (EU) und globaler Strategien (IAO, WHO) im Arbeitsschutz. In zahlreichen Vorträgen und Diskussionsrunden sowie in vertiefenden Workshops analysierten die hochkarätigen Teilnehmer Verfahren und Inhalte für die Entwicklung, Umsetzung und Evaluation von nationalen Strategien. Vertreter der internationalen Sozialversicherung sowie der europäischen Gewerkschafts- und Arbeitgeberverbände diskutierten ihre möglichen Beiträge zur Umsetzung der bestehenden Strategien.

Ein wichtiges Fazit der Veranstaltung wurde von den Teilnehmern zum Abschluss der Strategiekonferenz hinsichtlich der Vernetzung der internationalen mit den nationalen Strategien formuliert: "Think global – act local!". Es ist geplant, das wichtige Konferenzthema "Arbeitsschutzstrategien" im Rahmen von internationalen Folgeveranstaltungen weiter zu diskutieren und zu vertiefen.

Weitere Informationen mit den Beiträgen und Ergebnissen der Strategiekonferenz finden Sie hier
 

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