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Seminar der DGUV und des Arbeitsministeriums in China
DGUV unterstützt Ausweitung der Unfallversicherung in China
In nur fünf Jahren hat die chinesische Regierung den Schutz durch die - mit Anleihen am deutschen Vorbild geschaffene - gesetzliche Unfallversicherung von 50 auf 150 Millionen Beschäftigte ausgeweitet. Ein gewaltiger Schritt, bei dem China auch auf die Unterstützung der DGUV zählen konnte. Seit Schaffung einer gesetzlichen Unfallversicherung in China im Jahr 2004 greift die chinesische Regierung auf kompetente Unterstützung aus Deutschland zurück:
Experten der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung beraten unter anderem bei der Einführung von Präventionsstandards, der Beitragsgestaltung, der medizinischen Rehabilitation sowie der Ausgestaltung von Versicherungsdetails.
Darüber hinaus bestehen enge Partnerschaften mit berufsgenossenschaftlichen Kliniken, wie zum Beispiel dem Unfallkrankenhaus Berlin. Durch die bewährte Kooperation konnten zahlreiche Fortschritte erzielt werden, die sich in der
chinesischen Gesetzgebung zur Unfallversicherung niedergeschlagen haben. Zuletzt führte die DGUV vom 17.-19. März 2010 gemeinsam mit dem chinesischen Arbeitsministerium ein deutsch-chinesisches Seminar zu Rechtsfragen der
gesetzlichen Unfallversicherung in Peking durch. Im Mittelpunkt der Veranstaltung standen unter anderem Detailfragen der Haftungsablösung, des Berufskrankheitenrechts und der Ausgestaltung des Versicherungsschutzes für
verschiedene Personengruppen. Die Gesprächsinhalte bestätigen die Relevanz der Kooperation mit China auch für die heimische Wirtschaft. „Ziel unserer Beratungen ist es unter anderem, die Sinnhaftigkeit einer umfassenden Haftungsablösung
zu vermitteln. Dies schafft Rechtssicherheit und nützt auch und vor allem den in China investierenden und produzierenden Unternehmen aus Deutschland,“ erläutert DGUV-Hauptgeschäftsführer Dr. Joachim Breuer.

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