Berechnung der erweiterten Messunsicherheit nach IFA

Oberfläche des Programms zur Berechnung der Messunsicherheit, Bild: IFA

Die DIN EN 482 beschreibt zur Bewertung der Leistungsfähigkeit von Messverfahren die Vorgehensweise für die Berechnung der erweiterten Messunsicherheit. Die Norm gibt die zulässigen Grenzen der Messunsicherheit für Messverfahren von Gefahrstoffen vor. Zur Unterstützung der Berechnung steht hier ein Programm zur Verfügung.

Das Berechnungsprogramm zur Bewertung von Messverfahren für Gase und Dämpfe beruht auf der im IFA eingeführten Vorgehensweise und setzt die Vorgaben der DIN EN 482 „Allgemeine Anforderungen an die Leistungsfähigkeit von Verfahren zur Messung von chemischen Arbeitsstoffen“ und der DIN EN 1076 „Messung von Gasen und Dämpfen mit pumpenbetriebenen Probenahmeeinrichtungen – Anforderungen und Prüfverfahren“ um.

Das Programm wird online ausgeführt und berechnet nach Eingabe aller Daten die erweiterte Messunsicherheit nach Norm. Zur Dokumentation bei der Erstellung von Standardarbeitsanweisungen und Vorlage bei Akkreditierungen kann die Berechnung ausgedruckt werden. Sie setzt sich aus mehreren Modulen zusammen und berücksichtigt 

  • Probenahme
  • Probentransport und Lagerung
  • klimatische Einflüsse und 
  • die analytischen Beiträge zur Messunsicherheit. 

Weitere Module sind in Vorbereitung, u. a. auch ein Modul zur Abschätzung der Messunsicherheit bei der Probenahme von einatembaren und alveolengängigen Aerosolen.

Nutzung

Das Programm zur Berechnung der erweiterten Messunsicherheit darf zum Zweck des Arbeitsschutzes genutzt werden.

Haftung

Das Programm zur Berechnung der erweiterten Messunsicherheit wurde mit größtmöglicher Sorgfalt entwickelt und getestet. Dennoch kann für die Richtigkeit der Ergebnisse, gleich aus welchem Rechtsgrund, keine Haftung übernommen werden.

Programm starten

Herausgeber

Der Programm zur Berechnung der erweiterten Messunsicherheit wird erstellt und gepflegt vom Institut für Arbeitsschutz der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (IFA).


Ansprechpartner

Dipl.-Ing. Petra Heckmann

Fachbereich 2: Chemische und biologische Einwirkungen

Tel: 02241 231-2844
Fax: 02241 231-2234


Prof. Dr. rer. nat. Dietmar Breuer

Fachbereich 2: Chemische und biologische Einwirkungen

Tel: 02241 231-2530
Fax: 02241 231-2234