Ozon

Sonne und Wolken am blauen Himmel

© Jenson, fotolia

Ozon wird in der Außenluft durch Sonneneinstrahlung und fotochemische Smogreaktionen gebildet. Für die Belastung von Innenräumen mit Ozon ist der Eintrag aus der Außenluft über die Lüftung entscheidend, insbesondere über geöffnete Fenster und Türen. Die Bildung von Ozon durch den Betrieb von Laserdruckern und Kopierern stellt heute kein Problem mehr dar.

In technischen Lüftungsanlagen wird Ozon bereits auf dem Weg zum Arbeitsbereich im Filter und in den Rohrleitungen teilweise wieder abgebaut. In Innenräumen zerfällt es mit einer Halbwertszeit von ungefähr 30 Minuten u. a. durch Reaktionen mit anderen flüchtigen Stoffen.

Besonders bei sonnigem Hochsommerwetter sind hohe Konzentrationen und damit eine Überschreitung der Beurteilungswerte nicht ausgeschlossen. Es empfiehlt sich bei derartigen Wetterlagen, Fenster und Türen weitgehend geschlossen zu halten, damit keine zu hohe Belastung der Innenräume mit Ozon aus der Außenluft eintritt. Dabei ist es grundsätzlich besser, für kurze Zeit stoßweise zu lüften und danach Fenster und Türen wieder zu schließen, als Fenster und Türen lange offen stehen zu lassen.

Weitere Informationen

Ozon - GESTIS-Stoffdatenbank

Ozon – Informationsseiten des UBA

Ansprechpartnerin

Dr. Simone Peters

Fachbereich 3: Gefahrstoffe: Umgang - Schutzmaßnahmen

Tel: 02241 231-2584
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