Gemeinsame Deutsche Arbeitsschutzstrategie (GDA)

Reports "Beispiele guter Praxis"

Cover des Reports

Titelseite des GDA-Reports "Wirtschaftlichkeit"

Erfolgreiche Beispiele aus den Betrieben bergen nicht nur viele gute Ideen, sondern sie motivieren auch für einen modernen Arbeitsschutz. Dieser vermeidet nicht nur Arbeitsunfälle und Berufskrankheiten, er hilft auch, den betrieblichen Erfolg des Unternehmens zu sichern. So tragen Maßnahmen zu Sicherheit und Gesundheit dazu bei, Fehlzeiten der Arbeitnehmer zu verringern, sie erhöhen zusätzlich die Zufriedenheit und verbessern damit das Klima und die Kooperationsbereitschaft im Betrieb. Eine internationale Studie konnte zeigen, dass jeder in Maßnahmen zu Sicherheit und Gesundheit investierte Euro als Ertrag 2,20 Euro erwirtschaftet. In Zeiten einer alternden Erwerbsbevölkerung beugt der Arbeitsschutz zudem dem Fachkräftmangel vor.

Diese Erkenntnisse haben dazu geführt, dass seit 2009 unter dem gemeinsamen Dach des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS), des Länderausschusses für Arbeitsschutz und Sicherheitstechnik (LASI) und der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) der Deutsche Arbeitsschutzpreis als Teil der Gemeinsamen Arbeitsschutzstrategie in zweijährlichem Rhythmus ausgeschrieben wird. Die rege Beteiligung in den Folgejahren wird in folgender Tabelle deutlich:

Jahr Einsendungen Nominierungen Prämierungen
2009 144 9 5
2011 202 11 4
2013 193 12 5
2015 196 11 4

Die Zahlen zeigen, dass von vielen guten Einsendungen leider nur sehr wenige Beispiele guter Praxis über den Deutschen Arbeitsschutzpreis bekannt gemacht werden können. Die Ausrichter des Preises haben deshalb das IFA gebeten, die wirtschaftlichsten, die innovativsten und die für kleine und mittlere Unternehmen interessantesten Beiträge für die Allgemeinheit zu publizieren.

Die Auswahl der Beispiele guter Praxis erfolgte anhand der Kriterien Wirksamkeit/Wirtschaftlichkeit, Realisierung, Innovation und Übertragbarkeit auf der Basis der Einreichungen zum Deutschen Arbeitsschutzpreis. Jedes Beispiel stellt auf nur sehr wenigen Seiten die grundlegenden Ideen für eine erfolgreiche prozessorientierte Umsetzung des Arbeitsschutzes im Betrieb dar. Die Herausgeber hoffen, mit diesen Beispielen Anregungen für eine Verbesserung der Sicherheit und des Gesundheitsschutzes zu geben. Durch die Nennung von Kontaktpersonen entsteht gleichzeitig ein Netzwerk, in dem die zahlreichen Erfahrungen miteinander ausgetauscht werden können.

GDA-Reports zum Download:

Arbeitsschutzziele und Handlungsfelder

An den Arbeitsprogrammen der 2. Periode der Gemeinsamen Deutschen Arbeitsschutzstrategie (GDA) von 2013 bis 2018

  • Verbesserung der Organisation des betrieblichen Arbeitsschutzes
  • Verringerung von arbeitsbedingten Gesundheitsgefährdungen und Erkrankungen im Muskel-Skelett-Bereich
  • Schutz und Stärkung der Gesundheit bei arbeitsbedingter psychischer Belastung

beteiligt sich das IFA mit verschiedenen Beiträgen.

Die Festlegung und Umsetzung der Arbeitsschutzziele und Handlungsfelder im Rahmen der ersten GDA-Periode (2008 bis 2012) unterstützte das IFA mit folgenden Beiträgen:


Das IFA vertritt die DGUV im Leitungskreis der "Expertengruppe Evaluation der GDA" und fungiert auch vonseiten der Unfallversicherungsträger als "Beauftragter für das Datenmanagement" im Rahmen der GDA-Arbeitsprogramme und des Datenaustauschs über Betriebsbesichtigungen.

Weitere Informationen der DGUV

GDA-Portal

www.gda-portal.de

Ansprechpartner

Prof. Dr. Dietmar Reinert

Institutsleitung

Tel: 02241 231-2700/2701
Fax: 02241 231-2234