Entwicklung und Etablierung von Methoden zum Nachweis früher biologischer Effekte und veränderter Strukturen nach Exposition gegenüber genotoxischen Kanzerogenen und Mutagenen

Projekt-Nr. IPA 23

Status:

laufend

Zielsetzung:

Die wesentlichen Aufgabenfelder des Projektes befassen sich mit dem Nachweis des Einflusses von genotoxischen Kanzerogenen und Mutagenen auf DNA- und chromosomaler Ebene. Neben der Weiterentwicklung von bereits am Institut für Prävention und Arbeitsmedizin der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (IPA) etablierten Methoden (z. B. dem Comet-Assay) stehen innerhalb der nächsten Jahre folgende Methoden im Vordergrund des Interesses: Etablierung und Validierung des Mikronukleustests zum Nachweis von Chromosomenbrüchen durch genotoxische Kanzerogene. Etablierung einer FPG-Technik zum Nachweis von oxidativen Purinen- und Formamidopyrimidin-(fapy)-Läsionen an der DNA verursacht durch genotoxische Kanzerogene. Etablierung und Validierung der Fluoreszenz-in-situ-Hybridisierung (FISH) zur Verifizierung von chromosomenspezifischen Schäden nach Gefahrstoffexposition. Nachweisverfahren zur Bestimmung von Basenlücken in der DNA als Folge einer direkten DNA-Schädigung.

Aktivitäten/Methoden:

Aufbau und Entwicklung von Verfahren zum biologischen Effektmonitoring auf DNA- und chromosomaler Ebene.

Stand:

25.11.2016

Projekt

Gefördert durch:
  • Institut für Prävention und Arbeitsmedizin der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung - Institut der Ruhr-Universität Bochum (IPA)
Projektdurchführung:
  • Institut für Prävention und Arbeitsmedizin der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung - Institut der Ruhr-Universität Bochum (IPA)
  • BG-übergreifend
Branche(n):

Gesundheitswesen

Gefährdungsart(en):

Arbeitsbedingte Gesundheitsgefahren, Gefahrstoffe

Schlagworte:

Analyseverfahren, Beanspruchung, Krebserregende Stoffe

Weitere Schlagworte zum Projekt:

Genotoxizität, Mutagenität, biologisches Effektmonitoring, frühe biologische Effekte, veränderte Strukturen und Funktionen

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