Innere Belastung mit polyzyklischen aromatischen Kohlenwasserstoffen (PAK) - Interventionsstudie unter Berücksichtigung des Dosis-Risikokonzepts des Ausschuss für Gefahrstoffe (AGS)

Projekt-Nr. IPA 113

Status:

abgeschlossen 12/2014

Zielsetzung:

Ziel des Projektes ParKoURs ist die Erarbeitung von optimierten Arbeitsschutzmaßnahmen auf betrieblicher Ebene und unter Berücksichtigung des "Risikokonzepts für krebserzeugende Stoffe" des Ausschusses für Gefahrstoffe. Als eine Substanzgruppe mit Modellcharakter für krebserzeugende Stoffe fiel die Wahl auf polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK) als auch deren Leitkomponente Benzo[a]pyren. Mit dem Projekt soll das Risikokonzept maßnahmen- und praxisorientiert auf betrieblicher Ebene bei hochexponierten Arbeitnehmern gegenüber PAK etabliert und angewandt werden.

Aktivitäten/Methoden:

Vor, während und nach Durchführung von betrieblichen Maßnahmen nach einem gestuften und zeitlich terminierten Plan soll eine Kontrolle der inneren Belastung durch PAK (Biomonitoring) anhand zweier Marker im Urin (1-Hydroxypyren; 3-Hydroxybenzo[a]pyren) bestimmt werden. Ergänzend findet eine begleitende Befragung der Probanden zur genauen Beschreibung der jeweiligen Tätigkeiten anhand eines strukturierten Fragebogens sowie Messungen der äußeren Belastung durch PAK in der Luft am Arbeitsplatz statt. In einem direkten Vergleich soll zudem die Routinetauglichkeit des neueren der beiden Urinparameter (3-Hydroxybenzo[a]pyren (3-OH-BaP) erprobt werden.

Ergebnisse:

Projektbeschreibung auf den Internetseiten des IPA

Stand:

16.11.2016

Projekt

Gefördert durch:
  • Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung e. V. (DGUV)
Projektdurchführung:
  • Berufsgenossenschaft Handel und Warendistribution (BGHW)
  • BG-übergreifend
  • UV-übergreifend
  • Landesinstitut für Arbeitsgestaltung NRW
Branche(n):

-branchenübergreifend-

Gefährdungsart(en):

Arbeitsbedingte Erkrankungen, Gefahrstoffe

Schlagworte:

Krebserregende Stoffe

Weitere Schlagworte zum Projekt:

Polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe, Interventionsstudie, Dosis-Risikokonzept