Kurzzeiteffekt postoperativer Spiegeltherapie zur Behandlung von Phantomschmerz

Projekt-Nr. FF-FR 0210

Status:

laufend

Zielsetzung:

- Messung des Kurzzeiteffektes einer direkten postoperativen ambulanten Spiegeltherapie auf die Phantomschmerzintensität bei Patienten mit oberer oder unterer Amputation der Extremitäten im Vergleich zu einer ergo- oder physiotherapeutischen Standardbehandlung
- Hypothese: Patienten, die in der Interventionsgruppe Spiegeltherapie rekrutiert werden, haben bei einem Follow-up-Zeitraum von vier bis acht Wochen signifikant weniger Phantomschmerzhäufigkeit und geben eine niedrigere Schmerzintensität an

Aktivitäten/Methoden:

- Design: es handelt sich um eine multizentrische, prospektive, Parallelgruppen, randomisierte, kontrollierte, Rater-verblindete Studie (RCT)
- Teilnehmer: 70, 35 jeweils in Interventions- und Kontrollgruppe
- Interventionsgruppe: Behandlungseinheiten von 60 Minuten mit Spiegeltherapie über einen Zeitraum von 14 Tagen. Begonnen wird direkt postoperative (24 bis 48 Stunden)
- Kontrollgruppe: erhalten über den gleichen Zeitraum von 14 Tagen mit derselben Therapiefrequenz ebenfalls insgesamt 14 tägliche Behandlungen über 60 Minuten:

> Messinstrumente - primäre Zielkriterien
> Schmerzintensität (11-Punkte NRS: Phantomschmerzintensität)
> Schmerzhäufigkeit (Anzahl der Schmerzattacken)
> Messinstrumente - Sekundäre Zielkriterien
> Logbuch/Schmerztagebuch
> Tagesfragebogen

- Analyse:
- Bei vorhandenen signifikanten Unterschieden zwischen den Gruppen wird eine Kovarianzanalyse durchgeführt
- Mittelwertsvergleiche

Stand:

29.05.2013

Projekt

Gefördert durch:
  • Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung e. V. (DGUV)
Projektdurchführung:
  • BG Universitätsklinikum Bergmannsheil Bochum
Branche(n):

-branchenübergreifend-

Gefährdungsart(en):

-Verschiedenes-

Schlagworte:

Rehabilitation

Weitere Schlagworte zum Projekt:

Spiegeltherapie, Phantomschmerz