Sicherstellung der individuellen Wirksamkeit von Gehörschutz als Beitrag zur Inklusion von Personen mit Hörminderung (LÄRMINKLU)

Projekt-Nr. FF-FP 0410

Status:

laufend

Zielsetzung:

Gehörschutz für Personen mit Hörschädigung soll auf deren individuelles Hörvermögen abgestimmt werden. Ausreichende Schalldämmung im praktischen Einsatz bei sicherer Wahrnehmung von Warnsignalen und Sprachverstehen mit Gehörschutz führen zum Erhalt des Arbeitsplatzes.

Durch Funktionskontrollen von Gehörschutz-Otoplastiken und durch Bestimmung der individuellen Schutzwirkung von Gehörschutzstöpseln soll ein sicherer Schutz des Gehörs erreicht werden. Die Benutzung von Hörgeräten bei Arbeiten in Lärmbereichen soll auf eine breite Basis zugelassener Hörgeräte gestellt werden.

Aktivitäten/Methoden:

  • Überprüfung üblicher Praxisabschläge bei der Auswahl von Gehörschutz durch Befragung und Klärung der Einsatzgrenzen.
  • Klärung des akustischen Verhaltens von pegelabhängig dämmenden Gehörschützern und Erfahrungssammlung mit Versuchspersonen durch Bereitstellung, Nutzung und Befragung.
  • Bestimmung der individuellen Schalldämmung der Gehörschützer für Personen mit Hörminderung durch wiederholte audiometrische Bestimmung im Labor und in der Praxis.
  • Klärung der Nutzbarkeit verschiedener Hörgeräten zum Einsatz an Lärmarbeitsplätzen und Abstimmung mit Deutsche Hörgeräte Institut (DHI) und Institut für Arbeitsschutz der DGUV (IFA) bzgl. der Weiterentwicklung des Zulassungsverfahrens.

Stand:

12.09.2017

Projekt

Gefördert durch:
  • Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung e. V. (DGUV)
Projektdurchführung:
  • Lärm- und Gehörschutz-Consult
Branche(n):

-branchenübergreifend-

Gefährdungsart(en):

Lärm/Vibrationen

Schlagworte:

Lärm, Persönliche Schutzausrüstung, Integration Behinderter/Allergiker am Arbeitsplatz

Weitere Schlagworte zum Projekt:

Gehörschutz, Inklusion, Hörminderung, Hörschädigung, Hörvermögen, Warnsignale, Otoplastik, Hörgeräte, Lärm