Prävention von Berufsdermatosen bei Auszubildenden mit Kontakt zu Epoxidharzen (EpoxSafe@School 1.0)

Projekt-Nr. FF-FP 0401

Status:

laufend

Zielsetzung:

Allergene in Epoxidharzsystemen sind für ein hohes Sensibilisierungspotenzial und die Möglichkeit der Manifestierung aerogener allergischer Kontaktekzeme bekannt. Aufgrund der Irreversibilität einer einmal eingetretenen Sensibilisierung kommt frühzeitiger Primärprävention eine große Bedeutung zu.

Ziel des Projektes "EpoxSafe@School 1.0" ist die konzeptionelle Entwicklung einer standardisierten, zielgruppenspezifischen, gesundheitspädagogischen Intervention (Curriculum) für Auszubildende mit Kontakt zu Epoxidharzen, basierend auf dem aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnisstand und einsetzbar von Lehrkräften an berufsbildenden Schulen zur Primärprävention von epoxidharzbedingten Berufsdermatosen.

Aktivitäten/Methoden:

Während des 12-monatigen Projektes werden die verschiedenen Schritte in der Konzeption einer "komplexen Intervention" durchlaufen (Identifikation der Evidenzbasis und fachliche Klärung, Entwickeln einer Wirktheorie, Modellierung der Prozesse und Outcomes sowie didaktische Konstruktion).

Im Rahmen von Fokusgruppendiskussionen werden die spezifischen Bedürfnisse, Erfahrungen und Einstellungen der Zielgruppe "Lehrkräfte" im Hinblick auf die Intervention erfasst und systematisch in den Konstruktionsprozess des Curriculums einbezogen.

Stand:

17.03.2017

Projekt

Gefördert durch:
  • Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung e. V. (DGUV)
Projektdurchführung:
  • Universität Osnabrück
Branche(n):

-branchenübergreifend-

Gefährdungsart(en):

Gefahrstoffe

Schlagworte:

Allergisierende Stoffe, Qualifizierung, Ausbildung, Didaktik etc.

Weitere Schlagworte zum Projekt:

Berufsdermatose, Epoxidharz