Marker-gestützte Nachsorge von Personen mit nicht-muskelinvasiven low/intermediate-risk Harnblasentumoren

Projekt-Nr. FF-FB 0241

Status:

laufend

Zielsetzung:

Nicht-muskelinvasive Tumoren der Harnblase (NMIBC) breiten sich nach Entfernung zwar selten aggressiv aus, jedoch entwickeln 30 % bis 60 % der betroffenen Menschen innerhalb von drei Jahren nach der Entfernung einen erneuten nicht-muskelinvasiven Tumor. Die Nachsorge-Untersuchung mit dem Ziel, Rezidive frühzeitig zu erkennen, erfolgt derzeit nur mit der Blasenspiegelung, einer oft schmerzhaft empfundenen Untersuchung. Eine schmerzfreie Alternative könnten urinbasierte Tumormarker darstellen. Ihre Eignung ist aber bislang noch nicht ausreichend durch Längsschnittstudien belegt. Die Studie UroFollow soll prüfen, ob zugelassene urinbasierte Tumortests im Vergleich zur Blasenspiegelung zum Nachweis von Rezidiven bei NMIBC-betroffenen Menschen geeignet sind.

Aktivitäten/Methoden:

Durchführung einer multizentrischen kontrollierten Phase-III-Studie zum Nachweis von Rezidiven bei Menschen mit NMIBC mit FDA-zugelassenen (Food and Drug Administration), kommerziell erhältlichen, urinbasierten Tumortests (UroVysion, Immuno-Cyt/uCyt+, NMP22) in einem "Markerarm" und mit Zystoskopie in einem "Usual-care Arm".

Stand:

01.02.2017

Projekt

Gefördert durch:
  • Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung e. V. (DGUV)
Projektdurchführung:
  • Universitätsklinikum Erlangen
  • Ruhr-Universität Bochum, PURE
Branche(n):

-branchenübergreifend-

Gefährdungsart(en):

-Verschiedenes-

Schlagworte:

Rehabilitation, Berufskrankheit, Atemwegserkrankungen (außer Krebserkrankungen)

Weitere Schlagworte zum Projekt:

Harnblasentumor, Tumormarker, Biomarker, Nachsorge