Vergleichende Untersuchung dynamischer Büroarbeitsplätze zur Prävention physischer Inaktivität

Autorin: Juliane Botter

Hochschule: Hochschule Koblenz, Masterarbeit 2012

Kurzfassung: Bei Büro- und Bildschirmarbeitsplätzen werden zunehmend physische Inaktivitäten und damit verbundene erhöhte Risiken für das Muskel-Skelett- und das Herz-Kreislauf-System diskutiert. Ein Ausweg könnten „dynamische Büroarbeitsplätze“ sein, die leichte physische Aktivität mit Bürotätigkeiten verbinden. In der Masterarbeit werden zwei verschiedene dynamische Arbeitsstationen bzgl. ihres Effekts auf ausgewählte biomechanische, physiologische und subjektive Parameter im Vergleich zu konventionellen Büroarbeitsplätzen untersucht.

Im Ergebnis zeigten sich an den dynamischen Arbeitsplätzen gegenüber den Referenz-Arbeitsplätzen erhöhte Werte für die physische Aktivität und die Herzfrequenz. Die Muskelaktivität hingegen war nur in wenigen Fällen signifikant verändert und die Körperhaltung unterschied sich nicht wesentlich von der am konventionellen Sitzarbeitsplatz. Die Testpersonen schätzten ihre Arbeitsleistung gegenüber der Referenz zwar als schlechter ein, die objektiven Ergebnisse zeigten mit einer Ausnahme jedoch keine signifikanten Unterschiede.

Ansprechpartner:

Prof. Dr. rer. nat. Rolf Ellegast

Stv. Institutsdirektor

Tel: 02241 231-2705/2706
Fax: 02241 231-2234