Untersuchung polarer Komponenten an Innenraumarbeitsplätzen mittels TD-GC-MS

Autorin: Jana Dospil

Hochschule: Hochschule Bonn-Rhein-Sieg, Masterarbeit, 2014

Kurzfassung: Das Umweltbundesamt hatte in den vergangen Jahren zahlreiche Richtwerte für polare Substanzen wie z. B. Glykole veröffentlicht. Bisher wurden diese Stoffen im IFA nicht untersucht, sie müssen aber in Zukunft bei der Beurteilung von Innenraumarbeitsplätzen mit berücksichtigt werden. Im Rahmen dieser Masterarbeit wurden die zur Einführung der Methode in das Messsystem Gefährdungsermittlung der Unfallversicherungsträger (MGU) notwendigen Validierungsversuche durchgeführt. Dabei wurde die bereits im MGU eingesetzte Methode für Innenraumarbeitsplätze um die neuen Substanzen erweitert.

Für die Probenahme wird ein Adsorptionsröhrchen verwendet, das im Labor mittels Thermodesorption desorbiert und gaschromatographisch analysiert wird. Die Identifikation der Einzelstoffe erfolgt über die Massenspektrometrie, für die quantitative Auswertung wird ein Flammenionisationsdetektor eingesetzt.

Die verschiedenen methodenbezogenen Kenndaten (z. B. Wiederfindung, Reproduzierbarkeit, Kapazität der Probenträger, Erweiterte Messunsicherheit) für die Substanzen wurden ermittelt. Für alle Stoffe wurden Kenndaten ermittelt, die den Anforderungen des MGU entsprechen. Einzig 1-Methoxy-2-propanol zeigt bei der Probenahme einen Einfluss der Luftfeuchte.

Kontakt:

Prof. Dr. rer. nat. Dietmar Breuer

Fachbereich 2: Chemische und biologische Einwirkungen

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Dipl.-Chem. Silke Werner

Fachbereich 2: Chemische und biologische Einwirkungen

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