Etablierung eines piezoelektrischen Mikrodosiersystems zur Herstellung von Referenzmaterialien

Autorin: Franziska Raschick

Hochschule: Hochschule Bonn-Rhein-Sieg, Masterarbeit, 2014

Kurzfassung: Referenzmaterialien sind für immer mehr Anwendungsbereiche notwendig, um die Richtigkeit von Analyseergebnissen und Methoden sicherzustellen. Die Arbeit geht der Frage nach, ob piezoelektrische Mikrodosierung für die Herstellung von Referenzmaterialien geeignet ist. Mit ihr können kleinste Flüssigkeitsmengen mit hoher Präzision kontaktlos dosiert werden.

Um die Eignung der Mikrodosierung zur Herstellung von Referenzmaterialien zu belegen, wurde die relative Standardabweichung über möglichst viele Versuche hinweg bestimmt. Dabei sollte ein festgelegter Zielwert von unter einem Prozent erreicht werden.

Geeignete Ergebnisse erhielt man bei der Dosierung verdünnter Schwefelsäure und Phosphorsäure für die Bestimmung der Konzentration an Sulfat- und Phosphat-Ionen mittels Ionenchromatographie (IC). Dabei konnte bei 100 in Serie hergestellten Proben eine relative Standardabweichungen von unter einem Prozent erreicht werden. Beim Vergleich der Ergebnisse über mehrere Tage hinweg wurde aufgrund der Temperaturabhängigkeit des Tropfenvolumens der Zielwert noch nicht erreicht. Um die Mikrodosierung zur Produktion von Referenzmaterialien nutzbar zu machen, muss der Temperatureinfluss durch Berücksichtigung der tagesaktuellen Tropfengröße eliminiert werden.

Ansprechpartner:

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