Optische Strahlung

Themenschwerpunkte und Projekte

Metallarbeiter in Schutzkleidung vor Hochofen

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Flüssiges Metall emittiert Infrarotstrahlung, der Beschäftigte ausgesetzt sein können.
Bild: IFA

Druckstraße mit UV-Trocknungsstation

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Zum Trocknen von Druckfarben oder Lacken kommt häufig ultraviolette Strahlung zum Einsatz.
Bild: IFA

Beschäftigte sind bei ihren beruflichen Tätigkeiten oftmals optischer Strahlung ausgesetzt. Auf im Freien Tätige wirkt die Sonne als natürliche Strahlungsquelle, aber auch bei Arbeitsprozessen in geschlossenen Räumen kann optische Strahlung auftreten. Sie wird einerseits als Prozessmittel verwendet, z. B. beim Glaskleben, dem UV-Druck oder der Rissprüfung. Sie kann aber auch unerwünscht als Nebenprodukt entstehen, z. B. beim Schweißen, bei Arbeiten mit Gasbrennern oder beim Metall- und Glasschmelzen.

Im Mittelpunkt unserer Arbeit stehen immer die Beschäftigten, die gegenüber der Strahlung exponiert sind. Um wissenschaftlich fundierte Aussagen über mögliche Gefährdungen durch Strahlung treffen zu können, muss eine Ermittlung der Exposition mit geeigneten Messverfahren erfolgen. Alle dem Arbeitsschutz verpflichteten Institutionen investieren viel Arbeit in Vorschriften, Grenzwerte und Normen, damit für die Beschäftigten Schutzmaßnahmen ergriffen werden können. Dennoch kann es in bestimmten Fällen zu einer beruflich bedingten Erkrankung (Berufskrankheit) kommen.

In unseren Projekten gehen wir Fragestellungen aus der Praxis nach, deren Ergebnisse direkt wieder Eingang in den betrieblichen Alltag finden.

Ansprechpartner

Dr. Marc Wittlich

Fachbereich 4: Arbeitsgestaltung, Physikalische Einwirkungen

Tel: 02241 231-2862
Fax: 02241 231-2234


Benjamin Strehl, B. Sc.

Fachbereich 4: Arbeitsgestaltung, Physikalische Einwirkungen

Tel: 02241 231-2603
Fax: 02241 231-2234


Martin Schmitz

Fachbereich 4: Arbeitsgestaltung, Physikalische Einwirkungen

Tel: 02241 231-2505
Fax: 02241 231-2234