Neue Formen der Arbeit

Mit zunehmender Digitalisierung und Vernetzung steigt die Zahl der Menschen, die an Bildschirmarbeitsplätzen tätig sind. Gleichzeitig verliert der "klassische" Büroarbeitsplatz an Bedeutung: Digitalisierung erlaubt inzwischen mobiles, nahezu unbegrenztes Arbeiten, also auch daheim oder von unterwegs. Zudem werden Bildschirmarbeitsplätze komplexer: Das gleichzeitige Arbeiten mit mehreren Programmen, Bildschirmmasken und an mehreren Bildschirmen ist an der Tagesordnung und wirft Fragen nach Ergonomie und neuen Belastungen auf. Belastend für Beschäftigte ist auch die wachsende Bewegungsarmt, die sich mit immer mehr Bildschirmarbeit verknüpft. Um schädlichen gesundheitlichen Folgen für den Muskel-Skelett-Apparat und das Herz-Kreislauf-System vorzubeugen, braucht es innovative Ideen zur Bewegungsförderung.

Digitalisierung ermöglicht aber auch ganz neue Arbeitshilfen, die gewohnte Arbeitsformen revolutionieren: Dazu zählen Wearables, also am Körper des Benutzers tragbare Computersysteme, beispielweise in Form von Datenbrillen oder Smartwatches. Ihre Chancen und Risiken für den Arbeitsschutz bedürfen einer fundierten Betrachtung.

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Bewegungsarmut bei sitzenden Tätigkeiten
Weil sich der Mensch durch Maschinen von vielen schweren Tätigkeiten entlastet hat, ist Bewegung in modernen Berufen oft Mangelware. Dies betrifft insbesondere Menschen, die häufig am Bildschirm arbeiten. Dynamische Bürokonzepte zur Bewegungsförderung können helfen, Gesundheitsschäden vorzubeugen.

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Büroarbeitsplätze mit mehreren Bildschirmen
Mit zunehmender Digitalisierung und Vernetzung der Büroarbeit und einem Wechsel hin zum papierlosen Büro steigt der Anteil der Bildschirmarbeitszeit stetig an. Auch der Bedarf an nutzbarer Bildschirmoberfläche nimmt zu, da oftmals mehrere Programme oder Bildschirmmasken gleichzeitig bedient werden müssen. Auswirkungen dieser Entwicklung auf die Leistung und Belastung von Beschäftigten sind ein Forschungsthema.

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Mobile IT-Arbeit
Mobilität ist heutzutage auch eine Voraussetzung für Beschäftigte, beispielsweise bei mobiler Arbeit. Diese liegt vor, wenn mindestens 20 Prozent der Tätigkeit nicht an einem festen Arbeitsplatz stattfinden. Mobile Arbeit ist eng verknüpft mit der Nutzung von Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT), die den Arbeitsschutz in diesem Kontext vor besondere Herausforderungen stellt.

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Wearables
Wearables wie Smartphones, Smartwatches, Fitnesstracker oder Datenbrillen werden immer beliebter. Auch in der Arbeitswelt finden sich die tragbaren Minicomputer und Sensorsysteme immer häufiger, um die Mensch-System-Interaktion zu verbessern. Das ...

Kontakt

Dr. Sport. Wiss. Britta Weber

Stabsstelle Gestaltung neuer Arbeitsformen

Tel: 02241 231-2722
Fax: 02241 231-2234


Dr. Christoph Schiefer

Stabsstelle Gestaltung neuer Arbeitsformen

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