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Fachbereich 2

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Fax: 02241 231-2234

Erarbeitung der Kenndaten der Alkanolaminanalytik und Entwicklung eines Messverfahrens

Autorin: Yan Yan

Hochschule: Hochschule Bonn-Rhein-Sieg, Bachelorarbeit, 2009

Kurzfassung: Alkanolamine werden in wassermischbaren Kühlschmierstoffen z. B. zur pH-Wert-Einstellung verwendet. Für zahlreiche Alkanolamine gibt es Arbeitsplatzgrenzwerte oder die MAK-Kommission empfiehlt Luftgrenzwerte für Arbeitsbereiche.

In den vergangenen Jahren hat die MAK-Kommission weitere Luftgrenzwerte für Alkanolamine vorgeschlagen, die nun zusätzlich zu den bisher bekannten Alkanolaminen Mono-, Di- und Triethanolamin (MEA, DEA, TEA) untersucht werden müssen.

Die im IFA angewendete Methode für Alkanolamine sollte überarbeitet und für 1-Amino-2-propanol (MIPA) und 2-Amino-2-methyl-1-propanol (AMP) erweitert werden. Eine besondere Problematik der Methode ist, dass MIPA und AMP wie MEA sowohl partikulär als auch dampfförmig auftreten können.

Bei der Methodenentwicklung stellte sich heraus, dass die ionenchromatographische Trennung der Alkanolamine durch zahlreiche Einflüsse gestört werden kann. Bei den vorgesehenen Bedingungen werden DEA und MIPA nicht ausreichend voneinander getrennt, weiterhin stören parallel auftretende Kationen wie Kalium und Calcium die Bestimmung.

Zum Abschluss der Arbeit konnte noch keine endgültige Lösung gefunden werden. Nach derzeitigem Stand sind alle Proben mehrfach bei unterschiedlichen Trennbedingungen zu untersuchen, um sicherzustellen, dass Störungen ausgeschlossen sind.

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