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Titelseite des BIA-Reports 5/88
Einfluß verschiedener Faktoren auf die Haltbarkeit und Entflammbarkeit von Geweben für Hitzeschutzkleidung (BIA-Report 5/88)
Kurzfassung: Als Material für flammhemmende Schutzanzüge werden in den Unternehmen der Eisen- und Stahlindustrie Gewebe unterschiedlicher Art eingesetzt, die zahlreichen Einflußfaktoren wie Wärmestrahlung, Metall- und Schlackespritzer, mechanische Beanspruchung beim Tragen und Wäschen bzw. chemischen Reinigungen ausgesetzt sind. Im Rahmen eines Forschungsauftrages der Arbeitsgemeinschaft der Eisen- und Metall-Berufsgenossenschaft und in Zusammenarbeit mit fünf Hüttenbetrieben wurden im Berufsgenossenschaftlichen Institut für Arbeitssicherheit - BIA Untersuchungen durchgeführt mit dem Ziel, den Standard der bisher eingesetzten Schutzkleidung zu ermitteln und die Einflüsse der Faktoren zu untersuchen, die ein Nachlassen der Schutzwirkung hervorrufen. Getragene Kleidung mit bekannter Vorgeschichte (Einsatzbedingungen, Tragezeit, Art und Anzahl der durch die Betriebe erfolgten Reinigungsbehandlungen) wurde auf ihr Brennverhalten hin untersucht und mit neuer, nicht getragener Schutzkleidung desselben Typs verglichen. Über das Brennverhalten hinaus wurde das Verhalten gegenüber Wärmestrahlung und feuerflüssigen Massen untersucht. Des weiteren wurden mechanisch-technologische Eigenschaften (Flächengewicht, Höchstzugskraft, Höchstzugskraft-Dehnung, Weiterreißverhalten und bekleidungsphysiologische Eigenschaften) der Materialien ermittelt. Das Problem der Identifizierung sowohl von Grundmaterialien zur Herstellung flammhemmender Schutzanzüge als auch der eigentlichen Schutzanzüge und die eindeutige Zuordnung zum Hersteller/Ausrüster wurde ausführlich diskutiert.

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