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Titelbild des BGIA-Reports 6/2006

Titelseite des BGIA-Reports 6/2006

Vibrationseinwirkung an Arbeitsplätzen (BGIA-Report 6/2006)

Kennwerte der Hand-Arm- und Ganzkörper-Schwingungsbelastung

Kurzfassung: Vibrationseinwirkung bei der Arbeit mit handgehaltenen und handgeführten Geräten (Hand-Arm-Vibrationen - HAV) und beim Führen mobiler Arbeitsmaschinen und Fahrzeuge (Ganzkörper-Vibrationen - GKV) kann die Gesundheit und Sicherheit von Arbeitnehmern gefährden. Knochen- und Gelenkschäden und Durchblutungsstörungen im Hand-Arm-System sowie Bandscheibenschäden der Wirbelsäule durch berufliche Vibrationseinwirkung sind anerkennungsfähige Berufskrankheiten. Seit Inkrafttreten der EG-Vibrationsschutz-Richtlinie 2002/44/EG im Jahr 2002 besteht europaweit für Unternehmer die Verpflichtung zur Gefährdungsbeurteilung für Arbeitsplätze mit Vibrationseinwirkung. Die gesetzlichen Bestimmungen und ihre Umsetzung in Deutschland werden in diesem BGIA-Report erläutert. Er unterstützt Betriebe bei der Ermittlung und Bewertung der Risiken und der Auswahl geeigneter Präventionsmaßnahmen durch Tabellen mit Belastungsdaten. Dazu werden die Kennwerte der EG-Richtlinie beschrieben, die nicht mit den bisher in Deutschland zur Vibrationsbeurteilung angewendeten K-Werten identisch sind. Umrechnungen dieser K-Werte in das neue Kennwertsystem werden anhand praktischer Beispiele erläutert. Im Internet verfügbare Software zur Bestimmung der Beurteilungskennwerte kann auch für die Planung technisch-organisatorischer Präventionsmaßnahmen genutzt werden. Die Anhänge I und II des Reports stellen Kennwertbereiche für zahlreiche vibrationsrelevante Geräte, Arbeitsmaschinen und Fahrzeuge zusammen. Im Anhang III werden Messergebnisse über die vibrationsmindernde Wirkung der Sitze, als Präventionsmaßnahme der Wahl bei GKV, auf mobilen Maschinen und Fahrzeugen wiedergegeben.

 

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