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Projekt-Nr. BGFAIMM015
Einsatz nicht-invasiver Methoden zur Diffenrenzialdiagnostik berufsbedingter allergischer, chemisch-irritativer obstruktiver Atemwegserkrankungen sowie zur Abgrenzung "irritierender" und "belästigender" Effekte von Gefahrstoffen

Branche(n): -branchenübergreifend-

Gefährdungsart(en): Arbeitsbedingte Gesundheitsgefahren, Gefahrstoffe

Schlagworte: Arbeitsumwelt (Belastungen, Gefährdungen, Expositionen, Risiken), Chemische Arbeitsstoffe, Gefährdungsbeurteilung

Status: laufend seit 01/2004

gefördert durch: Hauptverband der gewerblichen Berufsgenossenschaften (HVBG)

Projektdurchführung: Berufsgenossenschaftliches Forschungsinstitut für Arbeitsmedizin (BGFA)

weitere Stichworte zum Projekt:

Zahlreiche Stoffe aus der Arbeitswelt können obstruktive Atemwegserkrankungen hervorrufen oder führen zu irritativen und belästigenden Effekten. Ziel dieses Projektes ist es, zwischen irritativen, belästigenden bzw. allergischen Effekten zu unterscheiden. Mithilfe von nasalen Spülflüssigkeiten und nasalen Bürstenabstrichen können sowohl zelluläre als auch humorale Veränderungen erfasst werden. Auch induziertes Sputum sowie die Gewinnung von Atemexhalat sind geeignete und wertvolle Methoden.

Zielsetzung:

Zahlreiche Stoffe der Arbeitswelt (z. B. Isocyanate, Säureanhydride, Platinsalze, Friseurstoffe, Lösemittel, Ammoniak, tertiäre Amine, Acrylate) sind in der Lage, obstruktive Atemwegserkrankungen auszulösen, bzw. führen zu irritativen und belästigenden Effekten. Um die Diagnostik obstruktiver Atemwegserkrankungen zu verbessern, ist eine genaue Kenntnis der zugrunde liegenden Pathomechanismen notwendig. Dafür ist es notwendig festzustellen, ob es gemeinsame Zwischenstrecken von irritativen, belästigenden und allergischen Ursachen gibt. Außerdem sollen Unterscheidungsmerkmale zwischen klassischen allergischen Auslösern und Irritanzien herausgearbeitet werden

Aktivitäten/Methoden:

Gewinnung von Zellmaterial der Nasenschleimhaut (Nasalbürsten, Nasallavage), Induktion und Analysen von Sputum, Gewinnung und Analyse von Atemexhalat, Bestimmung von Zellpopulationen mittels Differenzialzytologie, Quantifizierung von löslichen Faktoren wie Zytokinen, Neuropeptide im zeitlichen Verlauf nach Expositionen mit Arbeitsplatznoxen

Weitere Informationen:

E-Mail: raulf-heimsoth@bgfa.ruhr-uni-bochum.de

Stand: 10.8.2004

 

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