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> Projekt-Nr. IPA76

Projekt

gefördert durch:
  • Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung e.V. (DGUV)
Projektdurchführung:
  • Institut für Prävention und Arbeitsmedizin der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung - Institut der Ruhr-Universität Bochum (IPA)
Branche(n):

-branchenübergreifend-

Gefährdungsart(en):

Arbeitsbedingte Erkrankungen, Biologische Arbeitsstoffe

Schlagworte:

Analyseverfahren, Allergisierende Stoffe, Arbeitsumwelt (Belastungen, Gefährdungen, Expositionen, Risiken)

weitere Schlagworte zum Projekt:

Luftbefeuchter, Keimbelastung, Endotoxin, Vollbluttest, Befeuchterwasser

Ansprechpartner:

Mikrobiologische Verunreinigungen in wässrigen Medien aus raumlufttechnischen Anlagen

Projekt-Nr. IPA76

Status:

laufend 01/2010

Zielsetzung:

Eine regelmäßige Wartung von Luftbefeuchtern ist erforderlich, um die Keimbelastung des enthaltenen Wassers gering zu halten, da es andernfalls durch mikrobiell belastete Bioaerosole zu einer gesundheitlichen Gefährdung der Beschäftigten kommen kann. Im Projekt soll getestet werden, inwieweit Schnellverfahren zur Untersuchung von Befeuchterwasserproben direkt an der Probenahmestelle geeignet sind. Zwei Parameter gelten als aussichtsreiche Messgrößen: einerseits die Aktivität des Endotoxins, einem Bestandteil Gram-negativer Bakterien, und andererseits intra- und extrazelluläres Adenosintriphosphat (ATP), einem Energieträger in biochemisch aktiven Zellen. Für den geplanten Einsatz in Betrieben vor Ort müssen die Verfahren validiert und für den praxistauglichen Einsatz (u. a. durch labortechnische Laien) adaptiert werden. Dazu sollte u. a. überprüft werden, welche Wertigkeit Parameter wie Endotoxinaktivität, pyrogene Aktivität und Gesamtkeimzahl für die Beurteilung der mikrobiellen Aktivität haben.

Aktivitäten/Methoden:

Einsatz des Vollbluttests und LAL-Tests, um die Belastung von Befeuchterwasser durch mikrobielle Verunreinigungen zu messen und somit die Ergebnisse des Schnelltestverfahrens zu validieren.

Stand:

24.03.10
 

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