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> Projekt-Nr. IFA4162

Projekt

gefördert durch:
  • Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung e.V. (DGUV)
Projektdurchführung:
  • Institut für Arbeitsschutz der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (IFA)
Branche(n):

Verkehr

Gefährdungsart(en):

Lärm/Vibrationen

Schlagworte:

Belastung, Transport und Verkehr, Vibration

weitere Schlagworte zum Projekt:

Ganzkörper-Schwingungen, Warentransport, Gütertransport, Lastkraftwagen, Sattelkraftfahrzeuge, Fahrer, betriebsübliche Belastung, Fahrersitz

Ansprechpartner:

E-Mail:

Schwingungsbelastung der Fahrer von Lastkraftwagen und Sattelkraftfahrzeugen

Projekt-Nr. IFA4162

Status:

laufend 08/2008

Zielsetzung:

Um für Fahrer von Lastkraftwagen eine Gefährdungsbeurteilung durchführen zu können, muss ihre Schwingungsbelastung auf dem Fahrersitz bekannt sein. Mit dieser Kenntnis lassen sich Arbeitsplätze mit und ohne Gesundheitsgefährdung durch Ganzkörper-Schwingungen voneinander abgrenzen und es können Präventionsmaßnahmen abgeleitet werden, wie etwa die Auswahl geeigneter schwingungsmindernder Sitze. Hierfür sind die Kenntnis der frequenzbewerteten Beschleunigungen am Sitzmontagepunkt und auf dem Sitz wichtig und auch die Verteilung der Schwingungsbelastungswerte über der Anregungsfrequenz.

Aktivitäten/Methoden:

Auf Initiavite und in Zusammenarbeit mit der Berufsgenossenschaft für Fahrzeughaltungen werden typische Vertreter der schweren Lkw (über 7,5 t) und leichten Lkw (bis 7,5 t) und der Gruppe der Sattelkraftfahrzeuge Schwingungsmessungen unterzogen und zwar im üblichen Transporteinsatz auf unterschiedlichen öffentlichen Straßen.
Die Vertreter der Fahrzeuggruppen sollten dabei so gewählt sein, dass sie den häufigsten Ladekapazitäten entsprechen. Messpunkte sind die Schwingungsübertragungsstellen Sitzmontage/Sitzfuß und Fahrersitz/Fahrer. Ermittelt wird die Belastungsgröße auf dem Fahrersitz, um daraus geeignete Schwingungsanregungsmuster für die Prüfung von Fahrersitzen im Labor zu erarbeiten. Es ist beabsichtigt, in einigen Fällen in den Fahrzeugen neben der Schwingungsbelastung zusätzlich zeitgleich die Körperhaltung des Fahrers zu erfassen.

Stand:

22.02.10
 

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