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> Projekt-Nr. IAG480049

Projekt

gefördert durch:
  • Bundesministerium für Bildung und Forschung - BMBF
  • Europäischer Sozialfonds der Europäischen Union
Projektdurchführung:
  • Institut für Arbeit und Gesundheit der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (IAG)
  • Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt - DLR
  • UK Hessen
Branche(n):

Verkehr

Gefährdungsart(en):

Lärm/Vibrationen, Mechanische Gefährdungen, Psychische Fehlbelastungen

Schlagworte:

Lärm, Ergonomie, Psychische Beanspruchung/Belastung

weitere Schlagworte zum Projekt:

Lärm, Ergonomie, Psychische Gefährdungen

Ansprechpartner:

E-Mail:

TAQP-Strategien zur Integration des präventiven Arbeitsschutzes

Projekt-Nr. IAG480049

Status:

laufend 06/2008

Zielsetzung:

Bei der Fraport AG arbeiten ca. 13 000 Beschäftigte. Das Passagieraufkommen lag in Frankfurt im Jahr 2007 bei 54 Millionen Fluggästen mit steigender Tendenz. Nach heutigen Erkenntnissen kann bis zum Jahr 2022 mit einem jährlichen Wachstum des Personenluftverkehrs um ca. fünf Prozent gerechnet werden (Luftverkehrsbericht 2004). Diese dynamische Entwicklung des Flugverkehrs erfordert zukünftig eine weitere Erhöhung der Effektivität und der Steuerung der Fluglogistik. Hinzu kommt der Einsatz größerer Flugzeuge, wie beispielsweise der Airbus A380, durch die sich zusätzliche Anforderungen an den Flughafenbetreiber ergeben.
Mit Innovationen verfolgen Unternehmen das Ziel, einen Zugewinn an Produktivität zu ereichen, um dadurch ihre Marktsituation und Konkurrenzfähigkeit im Wettbewerb zu verbessern. Dabei kommt es ganz wesentlich darauf an, das im Unternehmen vorhandene Potenzial so zu nutzen, dass der Innovationsprozess störungsfrei verläuft, um zieloptimiert umgesetzt zu werden. Die Einführung neuer Technologien stellt im Rahmen des Innovationsmanagements zwar eine notwendige aber noch keine hinreichende Bedingung dar. Vielmehr umfasst dieser Prozess die gesamte Wertschöpfungskette von der Arbeitsorganisation, der Arbeitsablaufplanung, der Personalentwicklung bis zur präventiven Gestaltung der neuen Arbeitssysteme. Vor dem Hintergrund des Anstiegs des Altersdurchschnitts der Beschäftigten bei der Fraport AG, der gegenwärtig bei etwa 42 Jahren in den operativen Bereichen liegt, und den daraus resultierenden altersgemischten Belegschaften stellt die Gesundheit der Mitarbeiter einen entscheidenden Schlüsselfaktor für nachhaltige Innovationsfähigkeit der Fraport AG dar.

Aktivitäten/Methoden:

Eine wesentliche Voraussetzung besteht darin, eine breite Akzeptanz bei allen betrieblichen Akteuren sicherzustellen, indem sie in den Innovationsprozess von Beginn an eingebunden werden. Das Vorhaben verfolgt von daher einen potenzialorientierten Ansatz.

Im Rahmen des Vorhabens werden zwei zentrale Fragestellungen untersucht, die den Verlauf des Innovationsprozesses beeinflussen können und für das Zusammenwirken von Innovationen und Prävention von Bedeutung sind:

- Wie kann Prävention bei der Einführung neuer innovativer technischer Systeme sowie bei der Reorganisation von Arbeitsabläufen in alters- und geschlechtsgemischten Belegschaften systematisch in die Prozessgestaltung integriert werden?
- Welchen Beitrag kann Prävention im Rahmen der Gestaltung neuer Arbeitssysteme leisten, um Produktivitätsgewinn und Gesundheit strategisch miteinander zu verknüpfen und dadurch die Innovationsbereitschaft von Unternehmen mit alters- und geschlechtsgemischten Belegschaften zu fördern?

Das Projekt wird auf der Prozess- und Wirkungsebene umfassend evaluiert. Es werden transferfähige Präventionsprodukte entwickelt, die auch durch kleinere und mittlere Unternehmen adaptiert werden können.

Stand:

18.05.10
 

so geht's

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