- > Forschung
- > Projektverze...
- > Projekt-Nr. FFFB0130.2
Verwaltungsverfahren "Haut" (VVH) nach Einführung des 'Stufenverfahrens Haut'
Branche(n): -branchenübergreifend-
Gefährdungsart(en): -Verschiedenes-
Schlagworte: Hauterkrankungen (außer Krebserkrankungen)
Status: laufend seit 03/2008
gefördert durch: Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung e. V. (DGUV)
Projektdurchführung: Universität Osnabrück
weitere Stichworte zum Projekt:
Haut, Evaluation
Zielsetzung:
Ziel des Projektes ist die Messung der Effizienz des
optimierten Hautarztverfahrens und parallel der
Umsetzung/Umsetzbarkeit des verwaltungsseitig
komplementären Stufenverfahrens Haut bzw. einzelner
Elemente des Stufenverfahrens oder analoger
Verwaltungsverfahren bei Hautfällen. Hier wird erstmals
ein Konzept einer externen, wissenschaftlich begründeten
Qualitätssicherung von innovativen, präventiv ausgerichteten
Verfahrensarten in der Gesetzlichen Unfallversicherung
vorgelegt, die alle beteiligten Akteure berücksichtigt.
Durch
das Forschungsvorhaben werden von Anfang an normative
Einflüsse bzgl. qualifizierter Meldungen und maximaler
Anstrengungen aller Beteiligten wirksam werden, dies
insbesondere im Sinne einer kostendämpfenden medizinischen
Diagnostik, akkurater Beratung und Dokumentation sowie
eines konsequenten Monitorings umgesetzter
Frühpräventionsmaßnahmen. Dadurch wird sich die Effizienz
der seitens der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung
e. V. (DGUV) im Rahmen des §3 BKV eingesetzten Mittel
optimieren lassen. Auch dies wird dazu beitragen, das
vorrangige Ziel bei der Verbesserung der Frühprävention zu
erreichen - nämlich den Erhalt des Arbeitsplatzes für
hauterkrankte Versicherte.
Aktivitäten/Methoden:
Hierzu werden >1.300 Verwaltungsverfahren (ca. 20 % der jährlichen Hautarztverfahren) anhand der BG-Aktenauszüge, ferner standardisierter Befragungen von BG-Sachbearbeitern sowie erstattenden Hautärzten berufsdermatologisch-gutachterlich und verwaltungsseitig bewertet; das Follow-up-Intervall beträgt für jeden Versicherten jeweils ein Jahr. Die Auswahl der in die Evaluation genommenen Verwaltungsverfahren erfolgt randomisiert im Sinne einer Quotenstichprobe entsprechend dem Anteil der einzelnen Unfallversicherungsträger am Gesamtaufkommen der BK 5101-Verdachtsmeldungen im Referenzjahr Jahre 2007
Weitere Informationen:E-Mail: dguv.forschungsfoerderung@dguv.de
Stand: 11.07.2008

Versenden
Seitenfeedback
Webcode:
d71631