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Projekt
- Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung e. V. (DGUV)
- TU Darmstadt, Institut für Arbeitswissenschaft
-branchenübergreifend-
Gefährdungsart(en):Arbeitsbedingte Erkrankungen, Arbeitsbedingte Gesundheitsgefahren, Gestaltung von Arbeit und Technik
Schlagworte:Belastung, Ergonomie, Physische Beanspruchung/Belastung
weitere Schlagworte zum Projekt:Ganzkörperkräfte, Fingerkräfte, Montagearbeitsplatz, Arbeitsplatzplanung, Gefährdungsbeurteilung, maximal "empfohlene" Kraftwerte
Ansprechpartner:
Montagespezifischer Kraftatlas Teil II
Projekt-Nr. FF-FP0262
Status:
abgeschlossen 04/2008
Zielsetzung:
- Erstellen eines Kräfteatlasses von maximalen statischen Aktionskräften des ganzen Körpers/Schulter-Arm-Systems und Hand-Finger-Systems für realtypische Körperhaltungen bei industriellen Anwendungsfällen
- Entwicklung eines Verfahrens zur Ableitung von maximal empfohlenen Kraftwerten
Aktivitäten/Methoden:
- Entwicklung eines Messkonzepts
- Konstruktion und Bau von zwei mobilen und modularen Systemen zum Messen maximaler statischer Kräfte
- Entwicklung und Anpassung der Software
- Testen der Messvorrichtungen in der Praxis und im Labor sowie Optimierung des Messablaufs
- Kraftmessungen in den Industrieunternehmen und im Labor
- Erarbeiten von Auswertungs- und Darstellungskonzepten
- Statistische Bearbeitung der Kraftdaten und Darstellung in Form eines Kräfteatlasses
- Erarbeiten eines Bewertungsverfahrens zur Ableitung von maximal empfohlenen Kräften
- Testen des Kräfteatlanten und Bewertungsverfahrens in der Praxis, Workshop zum Erfahrungsaustausch
Ergebnisse:
Im "montagespezifischen Kraftatlas" sind maximale isometrische Kraftwerte für 54 praxistypische beidhändige Kraftausübungen des Ganzkörper-Systems und 38 Kraftausübungen des Hand-Finger-Systems in perzentilierter Form dargestellt. Über Korrekturfaktoren, die in den Laborstudien ermittelt wurden, können die Maximalkräfte für asymmetrische und einhändige Kraftfälle bestimmt werden.
Auf dieser Datenbasis wurde ein Bewertungsverfahren zur Ermittlung von maximal empfohlenen Kraftwerten unter Berücksichtigung von personen- und tätigkeitsspezifischen Parametern entwickelt, das sowohl bei Planungs- als auch bei Ist-Analysen eingesetzt werden kann.

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Webcode:
d71343