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Projekt
- Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung e.V. (DGUV)
- Institut für Arbeitsschutz der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (IFA)
- Berufsgenossenschaft Handel und Warendistribution
- Leibniz-Institut für Arbeitsforschung an der TU Dortmund
- Martin-Luther-Universität Halle
- Evonik Services Essen
- Regierungspräsidium Darmstadt
- TU Dresden
-branchenübergreifend-
Gefährdungsart(en):Mechanische Gefährdungen
Schlagworte:Berufskrankheit, Muskel-Skelett-Erkrankungen (außer Krebserkrankungen)
weitere Schlagworte zum Projekt:Auswertung Deutsche Wirbelsäulenstudie (DWS), EPILIFT, Mainz-Dortmunder-Dosismodell (MDD), Berufskrankheit (BK) 2108, Lendenwirbelsäule, Bandscheibe
Ansprechpartner:
Erweiterte Auswertung der Deutschen Wirbelsäulenstudie mit dem Ziel der Ableitung geeigneter Richtwerte, TP D: Studienzentrum 4 Essen
Projekt-Nr. FF-FB0155D
Status:
laufend 02/2009
Zielsetzung:
Aus den Ergebnissen der Deutschen Wirbelsäulenstudie ist die grundsätzliche Aussage ableitbar, dass auch unterhalb der Schwellenwerte des Mainz-Dortmunder-Dosismodells (MDD) Risiken für die Entstehung einer bandscheibenbedingten Lendenwirbelsäulen-Erkrankung bestehen. Die beantragte differenzierte Auswertung der Deutschen Wirbelsäulenstudie liefert die Grundlage für eine wissenschaftsbasierte Diskussion der Legaldefinition zur Berufskrankheit Nr. 2108 BKV und für die Ableitung geeigneter Richtwerte zur Entwicklung eines praxistauglichen Verfahrens der Belastungsermittlung.
Aktivitäten/Methoden:
In einer vertieften Auswertung der DWS werden die folgenden Parameter getrennt voneinander variiert:
Projektteil 1) Tagesdosis, Druckkraft, Grad der Rumpfneigung
Projektteil 2) Weiterhin wird untersucht, inwieweit sich die Risiken für bandscheibenbedingte Erkrankungen mit vereinfachten, in der Berufskrankheiten-Anerkennungspraxis einsetzbaren Bestimmungsgleichungen abbilden lassen.

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Webcode:
d102994