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Oberfläche der Software zur Berechnung von Hörschwellenverschiebungen, Bild: IFA
Ansprechpartner:
Fachbereich 4
Dr. Martin Liedtke
Alte Heerstraße 111
53757 Sankt Augustin
Tel.: 02241 231-2601
Fax: 02241 231-2234
Berechnung von Hörschwellenverschiebungen
Die Norm ISO 1999 enthält ein mathematisches Modell zur Berechnung der zu erwartenden Hörverluste für Gruppen ohne Lärmbelastung und für einheitlich lärmbelastete Gruppen.
In die Berechnung mit dem hier herunterladbaren Hörverlustrechner gehen folgende Einflussgrößen ein:
- der A-bewertete Lärmexpositionspegel
- die Expositonsdauer in Jahren
- das Lebensalter in Jahren und
- das Geschlecht.
Die Aussagen des Modells beschränken sich auf Gruppen ohne außerberuflich bedingte Hörminderungen.
Die Berechnung ergibt die Hörverluste bei den Frequenzen 0,5; 1; 2; 3; 4; 6 kHz in Perzentilen 0,05 bis 0,95. Das Perzentil 0,05 besagt beispielsweise, dass bei 5 % der Lärmexponierten ein Hörverlust zu erwarten ist, der gleich oder größer ist als die Werte, die auf der y-Achse im Diagramm abgelesen werden können.
Die PTS (permanente Hörschwellenverschiebung) setzt sich aus zwei Anteilen zusammen:
- Einem altersbegleitenden Anteil (dieser entspricht exakt der Linie "75 dB(A)"), der auch ohne Lärmexposition anzutreffen ist, und
- einem lärmbedingten Anteil, der für die Abweichungen von der "75 dB(A)"-Kurve hin zu höherer PTS verantwortlich ist.
Nutzung
Der Hörverlustrechner darf zum Zweck des Arbeitsschutzes genutzt werden. Eine kommerzielle Nutzung ist nicht gestattet.
Haftung
Der Hörverlustrechner wurde mit größtmöglicher Sorgfalt entwickelt und getestet. Dennoch kann für die Richtigkeit der Ergebnisse, gleich aus welchem Rechtsgrund, keine Haftung übernommen werden.

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d3290